FAQ SCHMIDT® Sensorik
Strömungssensoren- und Messtechnikwissen
Was messen Strömungssensoren von SCHMIDT Technology?
SCHMIDT® Strömungssensoren messen die Norm-Strömungsgeschwindigkeit (wN) von Luft und anderen Gasen, bezogen auf Normalbedingungen von 20 °C und 1.013,25 hPa. Die relative Feuchtigkeit des Mediums darf nicht kondensieren (≤ 95 % rF). Viele Modelle messen zusätzlich die Mediumstemperatur und geben diese als weiteren Messwert TM aus
Sind SCHMIDT® Strömungssensoren konfigurierbar oder fix vordefinierte Lagerartikel?
Strömungssensoren von SCHMIDT Technology sind über eine Vielzahl an Merkmalen bei Bestellung vom Kunden konfigurierbar.
Typische Merkmale für die Konfiguration sind (modellabhängig):
- Fühlerlänge
- abgesetzte Elektronik
- Messbereiche (wN und TM)
- Genauigkeit
- Messrichtung
- Ausgangssignal (Analogausgang, Impulsausgang, Kommunikationsmodul)
- Anschlussoptionen (mechanisch und kabelseitig)
- Beschichtung
- Gas-Korrektur
- ATEX
- O2-Anwendung
- Betriebsdruck
- Betriebstemperatur
- kundenspezifische Programmierung
Welche Anwendungen können mit SCHMIDT® Strömungssensoren abgedeckt werden?
Strömungssensoren von SCHMIDT Technology decken ein sehr breites Anwendungsspektrum ab. Die Sensoren werden unter anderem in diesen Bereichen erfolgreich eingesetzt:
- Industrieprozesse und Anlagenbau
- Reinraum, pharmazeutische Produktion, Labor und Halbleiterfertigung
- Druckluftanwendungen
- Brenner- und Ofenbau
- Heavy-Duty-Anwendungen, Biogas-, Abwasseraufbereitungs- und Müllverbrennungsanlagen
- Heizung-Lüftung-Klimatisierung (HLK / HVAC)
und viele andere mehr
Zur Definition des Sensors, nehmen Sie bitte Kontakt auf: sensors@schmidttechnology.de
Welchen Strömungsmessbereich decken SCHMIDT® Sensoren ab?
SCHMIDT® Strömungssensoren decken einen sehr breiten Messbereich ab. Dabei reicht das Spektrum von einer unteren Nachweisgrenze von 0,05 m/s bis hin zu einem maximalen Strömungswert von 220 m/s. Die einzelnen Messbereichsoptionen sind dabei abhängig vom Sensormodell und der jeweils verwendeten Sensortechnologie.
Welchen Temperaturmessbereich decken SCHMIDT® Strömungssensoren ab?
Der Temperaturmessbereich reicht von -40 °C bis +350 °C (modellabhängig).
Was passiert mit dem Sensor, wenn der Temperaturmessbereich überschritten wird
Ein Betrieb außerhalb der vorgegebenen Grenzen kann zu einer Schädigung des Messfühlers führen und wird deshalb als kritischer Fehler angesehen. Das Fehlerverhalten bei Verlassen des Temperaturmessbereichs ist sensorspezifisch und wird in der jeweiligen Gebrauchsanweisung beschrieben
Aufklappelement Titel
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Wie wirken sich unterschiedliche Feuchtegehalte im Medium auf die Strömungsmessung aus?
Der Feuchtegehalt des Mediums spielt in der Realität für die Strömungsmessung mit SCHMIDT® Sensoren kaum eine Rolle. Sie gewinnt erst bei Extremwerten an Einfluss. Ist also eine erhöhte Luftfeuchte gerade im Zusammenspiel mit erhöhter Mediumstemperatur zu erwarten (z. B. 55 % rF bei 80 °C), kann es zu verstärkten Abweichungen kommen.
Aufklappelement Titel
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Was passiert mit der Strömungsmessung bei schnellen Temperaturänderungen?
Bei Strömungssensoren wird die Temperatur auf eine Übertemperatur geregelt (z. B. 40 K). Ändert sich plötzlich die Mediumstemperatur um 20 …30 K, gibt es eine Zeitverzögerung in der Nachregelung des Strömungssensors. In dieser Nachregelzeit sind die Strömungsmesswerte außerhalb der Toleranz.
Das Temperaturverhalten wird in K/min ausgedrückt. So bedeutet ein Wert von 8 K/min, dass Änderungen kleiner 8 K/min keine Auswirkungen auf die Strömungsmessung haben.
Welche Betriebstemperaturen decken SCHMIDT® Strömungssensoren ab?
Die jeweils zulässigen Betriebstemperaturen finden sich in den Datenblättern und Gebrauchsanweisungen der Sensoren und reichen in der Regel von -20 °C bis +70 °C. Es gibt aber auch Sensoren mit zulässigen Betriebstemperaturen von -10 °C oder 0 °C bis +60 °C. Durch eine ausreichend große Kühlstrecke (Ausstandslänge) ist ein Übersprechen der hohen / niedrigen Mediumstemperatur auf die Sensorelektronik zu verhindern.
Welche relative Feuchte darf das Medium haben?
Die relative Feuchtigkeit des Mediums darf max. 95 % rF nicht übersteigen, bzw. darf die Feuchtigkeit nicht kondensieren und sich auf dem Messelement niederschlagen.
Wie wirken sich unterschiedliche Feuchtegehalte im Medium auf die Strömungsmessung aus?
Der Feuchtegehalt des Mediums spielt in der Realität für die Strömungsmessung mit SCHMIDT® Sensoren kaum eine Rolle. Sie gewinnt erst bei Extremwerten an Einfluss. Ist also eine erhöhte Luftfeuchte gerade im Zusammenspiel mit erhöhter Mediumstemperatur zu erwarten (z. B. 55 % rF bei 80 °C), kann es zu verstärkten Abweichungen kommen.
Was passiert, wenn der Sensorkopf nass wird?
Schlägt sich Feuchte als Kondensat auf dem Messelement nieder, führt dies zu Messwertabweichungen aufgrund eines stark veränderten Wärmeübergangs. Sobald die Benetzung des Sensorelements eliminiert ist, gibt der Sensor wieder korrekte Messwerte aus (sofern keine Rückstände auf dem Element aufgetrocknet sind). Daher sollte eine Kondensatbildung unbedingt vermieden werden.
Können SCHMIDT® Strömungssensoren auch Dämpfe messen?
Die relative Feuchtigkeit des Mediums darf max. 95 % rF nicht übersteigen, bzw. darf die Feuchtigkeit nicht kondensieren und sich auf dem Messelement niederschlagen. Schlägt sich Feuchte als Kondensat auf dem Messelement nieder, führt dies zu Messwertabweichungen aufgrund eines stark veränderten Wärmeübergangs. Sobald die Benetzung des Sensorelements eliminiert ist, gibt der Sensor wieder korrekte Messwerte aus (sofern keine Rückstände auf dem Element aufgetrocknet sind). Daher sollte eine Kondensatbildung unbedingt vermieden werden.
Müssen Strömungssensoren in der Strömung ausgerichtet werden? Gibt es eine Richtungsabhängigkeit?
Viele thermische Strömungssensoren müssen in der Strömung ausgerichtet werden, sind also richtungsgebunden. SCHMIDT Technology bietet hier verschiedene Sensorkopftypen an, welche teilweise richtungsgebunden und teilweise frei verbaut werden können.
Richtungsgebundene Sensoren sind:
- Kammerkopf
- Thermopilekopf
- Doppelstiftkopf
- InLine-Sensoren
Richtungsfreie Sensoren sind:
- Hantelkopf
- HLK-Sensor (HVAC 100)
Wie schnell ist die Ansprechzeit von SCHMIDT® Strömungssensoren?
Die schnellste Ansprechzeit weisen Strömungssensoren mit Thermopile-Sensorkopf mit einem Wert von 0,01 Sekunden auf. Strömungssensoren mit Kammerkopftechnologie liegen bei 1 Sekunde Ansprechzeit, Hantelkopfsensoren bei 3 Sekunden und Strömungssensoren mit Doppelstift-Sensorkopf liegen bei 10 Sekunden Ansprechzeit. Die technischen Möglichkeiten hängen stark von der jeweiligen thermischen Masse des Sensorkopfaufbaus ab.
Sind SCHMIDT® Strömungssensoren für Unterdruck und Überdruck geeignet?
Je nach Sensormodell können SCHMIDT® Strömungssensoren in einem Überdruck bis max. 40 bar eingesetzt werden. Die verfügbaren Abstufungen sind 6 bar, 10 bar, 16 bar und 40 bar.
So lange eine messbare Strömung im Unterdruck vorhanden ist, kann diese je nach Sensormodell gemessen werden. Die Grenze hierfür liegt je nach Situation bei einem Unterdruck bis 300 mbar.
Können SCHMIDT® Strömungssensoren im Vakuum messen?
Eine Messung im absoluten Vakuum ist nicht möglich, da sich im absoluten Vakuum keinerlei Moleküle mehr bewegen (vorhanden sind).
Welche Ausgänge bzw. Ausgangssignale besitzen die Strömungssensoren von SCHMIDT Technology?
Die verfügbaren Ausgangssignale sind abhängig vom Sensormodell. Zur Verfügung stehen:
- Analogausgang (4-20 mA; 0-10 V; Auto U/I)
- Impulsausgang (Frequenzausgang)
- ModBus
- Profibus
- DeviceNet
- Ethernet
- M-Bus
- I/O-Link
- SCHMIDT® Digitalschnittstelle
- Bluetooth® Technologie
Welche Ausgänge bzw. Ausgangssignale besitzen die Strömungssensoren von SCHMIDT®? Sind die Analogausgänge von SCHMIDT® Strömungssensoren linearisiert?
Ja, die Analogausgänge der SCHMIDT® Strömungssensoren verteilen sich linear über den gewählten Messbereich, wobei der Messbereichsanfang 0 m/s mit 4 mA bzw. 0 V und das Messbereichsende mit 20 mA bzw. 10 V gleichzusetzen sind.
Für den Mediumstemperaturausgang gilt dies analog (z. B. -20 °C = 4 mA oder 0 V; +120 °C = 20 mA oder 10 V).
Was bedeutet das Ausgangssignal Auto U/I?
SCHMIDT® Strömungssensoren mit Auto U/I Ausgang besitzen sowohl einen analogen Spannungsausgang (U) als auch einen analogen Stromausgang (I). Die Umschaltung zwischen Strom- und Spannungsausgang erfolgt dabei vom Sensor automatisch, entsprechend der angeschlossenen elektrischen Bürde.
Sind thermische Anemometer empfindlich gegenüber Verschmutzung?
Aufgrund des thermischen Messprinzips führt ein ungestörter Wärmeübergang zwischen Sensorelement und Medium zu besten Messergebnissen. Wird der Wärmeübergang durch am Sensorelement anhaftende Verschmutzungen beeinträchtigt, so beeinflusst dies auch die Messergebnisse. Die Empfindlichkeit gegenüber Verschmutzungen am Sensorkopf ist modellabhängig unterschiedlich.
- Reinraumsensoren mit Thermopile-Sensorkopf sind einerseits extrem schnell und höchst genau, dafür jedoch auch entsprechend empfindlich gegenüber Verschmutzungen.
- Kammerkopf-Sensoren reagieren schnell, decken weite Messbereiche ab und sind gegenüber Verschmutzungen deutlich weniger empfindlich als Thermopile-Sensoren.
- Hantelkopf-Sensoren reagieren aufgrund ihres Aufbaus deutlich träger als z. B. Kammerkopf-Sensoren, sind dafür aber auch gegenüber Verschmutzungen wenig anfällig. Stark anhaftende Verschmutzungen sind aber auch hier regelmäßig zu entfernen.
- Doppelstiftkopf-Sensoren verhalten sich ähnlich wie Hantelkopfsensoren und sind ebenfalls wenig empfindlich und einfach zu reinigen.
Was ist die SCHMIDT® mpm-Technologie?
mpm steht bei SCHMIDT Technology für „Multi Point Measurement“ und wurde von SCHMIDT® im Rahmen der Neuproduktentwicklung der SCHMIDT® Volumenstromsensoren IL 30.0xx MPM entwickelt. Durch die kluge Anordnung von vier Strömungsmessstellen und einer zusätzlichen fünften Temperaturmessstelle konnten die erforderlichen Einlaufstrecken zur Beruhigung des Strömungsprofils deutlich reduziert werden.
Unter schwierigsten Einbaubedingungen reicht durch die mpm-Technologie eine Einlaufstrecke von nur 3 x D (Rohrdurchmesser) aus, um die Datenblatttoleranzen einzuhalten. Vergleichsmessungen haben gezeigt, dass unter denselben Einbaubedingungen und Verwendung nur eines Strömungsmesspunkts Abweichungen von bis zu ±30 % möglich sind.
Aus welchem Material bestehen SCHMIDT® Strömungssensoren?
Die Hauptmaterialien (medienberührend) für Strömungssensoren von SCHMIDT Technology sind Edelstahl, Epoxidharze, Kunststoffe und Glas. Nicht medienberührend kommen für die Elektronikgehäuse eloxierts Aluminium und Kunststoffe zum Einsatz.
Können SCHMIDT® Strömungssensoren beschichtet werden?
Strömungssensoren von SCHMIDT Technology bestehen weitestgehend aus Edelstahl und anderen hochbeständigen Materialien und sind dadurch bereits gegenüber vielen Medien resistent. Optional können die Sensoren entweder mit Polyurethan (PU, schwarz) oder Parylene (klar) beschichtet werden und sind dadurch gegen diverse aggressive Medien beständig. Die Beschichtungsmöglichkeiten sind modellabhängig).
Wann benötige ich einen Schutzüberzug bzw. einen beschichteten Sensor?
Schutzüberzüge können hilfreich sein, wenn chemisch aggressive Bestandteile im zu messenden Gas vorhanden sind, um den Sensorkopf vor Langzeitbeschädigungen zu schützen. Trotz intensiver und umfangreicher Tests ist eine Beschichtung kein Allheilmittel und deren Einsatz muss im Einzelfall geprüft werden. Setzen Sie sich hierzu mit unseren technischen Beratern unter sensors@schmidttechnology.de in Verbindung.
Welchen Schutzüberzug benötigte ich wofür?
Die Schutzüberzüge werden bei Medien mit chemisch aggressiven Bestandteilen verwendet. Sollten insbesondere Edelstähle angegriffen werden, profitiert der Sensor vom fully coating der Parylene Beschichtung.
Kann man die Parylenebeschichtung sehen?
Nein, die Beschichtung des SCHMIDT® Strömungssensors mit Parylene ist nicht sichtbar und kann nur mittels Widerstandsmessung festgestellt werden.
Sind SCHMIDT® Strömungssensoren druckkompensiert? Wie funktioniert die Druckkompensation physikalisch?
Thermische Strömungssensoren geben als Messergebnis die Norm-Strömungsgeschwindigkeit in wN aus und erfassen den durch Strömung generierten Wärmeabtrag am Sensorelement. Strömen durch Druckerhöhung mehr Moleküle am Sensorelement vorbei, erhöht sich der Wärmeabtrag analog dazu. Daher ist eine Druckkompensation nicht erforderlich.
Ändern sich Temperatur oder Druck des Mediums, ändert sich dadurch auch die Dichte und somit die Normströmungsgeschwindigkeit wN. Erhöht sich beispielsweise der Mediumsdruck von 1 bar Überdruck auf 2 bar Überdruck, so verdoppelt sich dadurch die pro Zeiteinheit transportierte Luftmenge ebenfalls (bei gleichbleibender Realgeschwindigkeit wR). Ein Flügelradanemometer dagegen erfasst die Realströmungsgeschwindigkeit wR und kann eine Druckerhöhung nicht erkennen. Um hier das korrekte Volumen zu bestimmen, ist die Kenntnis der Kenngröße Druck von Bedeutung, bei wN dagegen nicht.
Was passiert bei einer Anwendung mit vertikaler, abwärtsgerichteter Strömung bei Null-Strömung?
- Die technologiebedingte Wärmeübertragung der Kammerkopftechnologie verursacht in einer vertikalen Downstream-Anwendung eine natürliche Konvektion und damit ein thermisches Übersprechen, abhängig vom jeweiligen Betriebsdruck.
- Dieses thermische Übersprechen zeigt sich als „suspekte“ Strömung bei sehr geringer Strömung und verschwindet bei steigender Strömungsgeschwindigkeit. Bei Nullströmung zeigt sich dadurch auch eine etwas zu hohe Mediumstemperatur.
- Der Effekt ist begrenzt auf geringe Strömungsgeschwindigkeiten <2 m/s.
- Für eine prozesssichere Messung der Nullströmung ist auf einen vertikalen Einbau mit fallender Strömung zu verzichten.
Achtung: Für Reinraumanwendungen kann dies durch einen Vertikalabgleich kompensiert werden.
Weshalb gibt mir der Kammerkopfsensor in etwa doppelt so viel Strömungsgeschwindigkeit aus als erwartet?
Gibt ein SCHMIDT® Strömungssensor mit Kammerkopf ein in etwa doppelt so hohes Signal aus als eigentlich erwartet, liegt dies wahrscheinlich daran, dass der Sensor entgegen der Einbaurichtung (Pfeil auf dem Sensorkopf / Gehäuse) eingebaut wurde.
Benötigt man für SCHMIDT® Strömungssensoren zusätzliche Messwertumformer?
SCHMIDT® Strömungssensoren kommen ohne weitere Messwertumformer aus, da die gesamte Mess- und Auswerteelektronik im Fühlerrohr oder -gehäuse integriert ist.
Können SCHMIDT® Strömungssensoren programmiert werden?
Strömungssensoren von SCHMIDT Technology können programmiert werden (modellabhängig). Dazu stehen das PC-Programmier-Kit und die SCHMIDT® Sensors App zur Verfügung (Download im App Store). Reinraumsensoren der Baureihe SS 20.4xx können bereits bei Bestellung programmiert werden. Typische Merkmale zur Programmierung sind Ansprechzeit (Dämpfung), Skalierung der Messbereiche, Schaltausgänge, Maßeinheiten (modellabhängig).
Können SCHMIDT® Strömungssensoren im Freien eingesetzt werden?
Strömungssensoren von SCHMIDT Technology sind grundsätzlich für den Einsatz in Innenräumen konzipiert. Aufgrund der gegebenen Schutzklassen (≥ IP 65) kann ein Betrieb der Sensoren mit großem Elektronikgehäuse im Außenbereich auf eigenes Risiko erfolgen. Dabei ist der Sensor zumindest vor direkter Bewitterung durch Niederschlag und Sonneneinstrahlung zu schützen und auf die Einhaltung der Betriebsparameter ist zu achten.
Sind SCHMIDT® Strömungssensoren silikonfrei?
Ja, alle Produkte aus dem SCHMIDT® Produktbereich Sensorik sind silikonfrei.
Welche Technologien / Formen für Strömungsgleichrichter gibt es?
Keramische Rohrbündel oder Wabenstrukturen auf Metall (Alu) oder Kunststoff.
Wie kann man Turbulenzen im Medium am Messsignal erkennen?
Ein typischer Indikator für Turbulenzen sind instabile, sich schnell ändernde Messwerte. Abhilfe ist eine andere Sensorposition im Kanal.
Was bedeutet der Turbulenzgrad?
Der Turbulenzgrad ist ein Maß für die Stabilität der Strömung (Streuung der Messwerte im Vergleich zum mittleren Strömungswert). Dabei bedeutet ein niedriger Turbulenzgrad (z. B. < 10 %) eine sehr gleichmäßige Strömung und damit ideale Voraussetzung für eine gute Messung. Ein hoher Turbulenzgrad führt dagegen zu starken Schwankungen und Sprüngen im Messsignal und damit zu erhöhten Abweichungen.
Gibt es Strömungssensoren mit SIL2-Zulassung?
SCHMIDT® Strömungssensoren besitzen keine SIL2-Zulassung, werden jedoch in redundanter Ausführung auch in SIL-Anwendungen eingesetzt. Für dazu erforderliche Berechnungen stellen wir Ihnen einen sensorspezifischen MTTF-Wert zur Verfügung. Fragen Sie diesen bitte bei uns an: sensors@schmidttechnology.de
Gibt es Strömungssensoren mit UL-Zulassung?
SCHMIDT® Strömungssensoren besitzen keine UL-Zulassung, werden jedoch auch in UL-Anwendungen eingesetzt.
Gibt es zu SCHMIDT® Strömungssensoren 3D-Datensätze?
3D-Daten zu SCHMIDT® Strömungssensoren sind beim jeweiligen Sensor im Download-Bereich abgelegt. Geben Sie dazu auf der Website oben im Feld „Nach Produkten suchen 🔍“ die Produktbezeichnung ein (bitte auf die korrekte Schreibweise mit Trennpunkt achten, z. B. „20.500“) und scrollen Sie nach unten. Im Reiter „Download“ stehen 3D-Daten, Gebrauchsanweisungen, Konformitätserklärungen, Ausschreibungstexte, Baumusterprüfbescheinigungen, Montageanleitungen und die Produktbroschüre zum kostenfreien Download zur Verfügung.
Gibt es eine SCHMIDT® App?
Ja, für den Betrieb des SCHMIDT® Bluetooth® Modul BT 10.010 und für die SCHMIDT® Bluetooth® Verification Probe SS 20.450 gibt es die SCHMIDT® Sensors App. Diese kann über die bekannten App Stores kostenfrei heruntergeladen werden.
Wo finde ich die Gebrauchsanweisung zu meinem SCHMIDT® Strömungssensor?
Die Gebrauchsanweisung liegt grundsätzlich jedem Neusensor in Papierform bei. Zusätzlich steht sie beim jeweiligen Produkt auf unserer Website als Download zur Verfügung.
Zum Produkt gelangen Sie entweder über die Kopfleiste der Website unter „Nach Produkten suchen 🔍“ oder über die Rubrik „Produkte“ à „Strömungssensoren“ à … (bei Verwendung der Produktsuche achten Sie bitte auf die korrekte Schreibweise mit Trennpunkt, beispielsweise „20.500“).
Über den Reiter „Downloads“ gelangen Sie zu Gebrauchsanweisungen, Produktbroschüren, Zusatzanleitungen, Baumusterprüfbescheinigungen, Ausschreibungstexten, 3D-Daten, EU-Konformitätserklärungen (CE), UK-Declaration of conformity (UKCA), Montageanleitungen und vieles mehr.
Wo finde ich die Produktbroschüre zu meinem SCHMIDT® Strömungssensor?
Die Produktbroschüre steht beim jeweiligen Produkt auf unserer Website als Download zur Verfügung.
Zum Produkt gelangen Sie entweder über die Kopfleiste der Website unter „Nach Produkten suchen 🔍“ oder über die Rubrik „Produkte“ à „Strömungssensoren“ à … (bei Verwendung der Produktsuche achten Sie bitte auf die korrekte Schreibweise mit Trennpunkt, beispielsweise „20.500“).
Über den Reiter „Downloads“ gelangen Sie zu Gebrauchsanweisungen, Produktbroschüren, Zusatzanleitungen, Baumusterprüfbescheinigungen, Ausschreibungstexten, 3D-Daten, EU-Konformitätserklärungen (CE), UK-Declaration of conformity (UKCA), Montageanleitungen und vieles mehr.
Wo finde ich die CE-Erklärung zu meinem SCHMIDT® Strömungssensor?
Die EU-Konformitätserklärung (CE-Erklärung) steht beim jeweiligen Produkt auf unserer Website als Download zur Verfügung und ist zudem Bestandteil der beiliegenden Gebrauchsanweisung.
Zum Produkt gelangen Sie entweder über die Kopfleiste der Website unter „Nach Produkten suchen 🔍“ oder über die Rubrik „Produkte“ à „Strömungssensoren“ à … (bei Verwendung der Produktsuche achten Sie bitte auf die korrekte Schreibweise mit Trennpunkt, beispielsweise „20.500“).
Über den Reiter „Downloads“ gelangen Sie zu Gebrauchsanweisungen, Produktbroschüren, Zusatzanleitungen, Baumusterprüfbescheinigungen, Ausschreibungstexten, 3D-Daten, EU-Konformitätserklärungen (CE), UK-Declaration of conformity (UKCA), Montageanleitungen und vieles mehr.
Gibt es Ausschreibungstexte für SCHMIDT® Strömungssensoren?
Ja, Ausschreibungstexte zu unseren Strömungssensoren finden Sie im Download-Bereich des jeweiligen Sensors.
Zum Produkt gelangen Sie entweder über die Kopfleiste der Website unter „Nach Produkten suchen 🔍“ oder über die Rubrik „Produkte“ à „Strömungssensoren“ à … (bei Verwendung der Produktsuche achten Sie bitte auf die korrekte Schreibweise mit Trennpunkt, beispielsweise „20.500“).
Über den Reiter „Downloads“ gelangen Sie zu Gebrauchsanweisungen, Produktbroschüren, Zusatzanleitungen, Baumusterprüfbescheinigungen, Ausschreibungstexten, 3D-Daten, EU-Konformitätserklärungen (CE), UK-Declaration of conformity (UKCA), Montageanleitungen und vieles mehr.
Wo finde ich das aktuelle ISO 9001-Zertifikat von SCHMIDT Technology?
Das aktuelle ISO 9001-Zertifikat steht auf unserer Website unter der Rubrik „Unternehmen“ à „DIN EN ISO 9001 Zertifikat“ zum Download zur Verfügung.
Wo finde ich die DAkkS-Akkreditierungsurkunde von SCHMIDT Technology?
Die DAkkS-Akkreditierungsurkunde steht auf unserer Website unter der Rubrik „Unternehmen“ à „DAkkS-Akkreditierungsurkunde“ zum Download zur Verfügung.
Wo finde ich die Umwelterklärung von SCHMIDT Technology?
Die Umwelterklärung von SCHMIDT Technology steht auf unserer Website unter der Rubrik „Unternehmen“ à „Umwelterklärung“ zum Download zur Verfügung.
Wo finde ich die Unternehmensleitsätze von SCHMIDT Technology?
Die Unternehmensleitsätze von SCHMIDT Technology finden Sie auf unserer Website unter der Rubrik „Unternehmen“ à „Leitsätze“.
Wo finde ich die Allgemeinen Liefer- und Verkaufsbedingungen von SCHMIDT Technology?
Die Allgemeinen Liefer- und Verkaufsbedingungen von SCHMIDT Technology stehen auf unserer Website unter der Rubrik „Unternehmen“ à „Allgemeine Liefer- und Verkaufsbedingungen“ zum Download zur Verfügung.
Wo finde ich die Allgemeinen Bedingungen für Serviceleistungen und Ersatzteillieferungen von SCHMIDT Technology?
Die Allgemeinen Liefer- und Verkaufsbedingungen von SCHMIDT Technology stehen auf unserer Website unter der Rubrik „Unternehmen“ à „Allgemeinen Bedingungen für Serviceleistungen und Ersatzteillieferungen“ zum Download zur Verfügung.
Wie werden SCHMIDT® Strömungssensoren installiert?
Strömungssensoren von SCHMIDT Technology können sehr einfach installiert werden. Im umfangreichen Zubehör-Sortiment gibt es eine Vielzahl an Durchgangsverschraubungen, Schweißmuffen, Montageflanschen und Reinraum-Montagezubehör für die Decken- oder Wandmontage.
Ich kann die empfohlene Beruhigungsstrecke nicht vorhalten, mit welchen Abweichungen ist zu rechnen?
Diese Frage ist nicht zu beantworten, da unklar ist, welche Auswirkungen sich im Innern der Verrohrung dadurch ergeben. Bei ungünstigen Einbaubedingungen empfiehlt sich ggf. der Wechsel auf einen SCHMIDT® InLine Volumenstromsensor mit mpm-Technologie.
Was bedeutet reinraumtaugliche Technologie?
- In Reinräumen und zum Beispiel in reinen Anwendungen der pharmazeutischen Herstellung oder der Halbleiterproduktion müssen Kontaminationen vermieden werden. Dafür ist es erforderlich, möglichst homogene Oberflächen zu schaffen und ein GMP-gerechtes Design zu verwenden. Dabei wird darauf geachtet, dass der Sensor leicht zu reinigen ist. Dies wird durch Vermeidung von Hinterschneidungen, Spalte oder Löchern erreicht.
- Zudem müssen die verwendeten Materialien für reinraumübliche Reinigungsmittel tauglich sein (z. B. Wasserstoffperoxid / H2O2, Alkohole). Verwendete Materialien sind u. a. Edelstahl 1.4404 oder 1.4571, Epoxidharze, PBT und Glas.
- Im Bereich der Laminar-Flow-Messung und der Messung der Überströmung von Raum zu Raum ist eine besonders schnelle Ansprechzeit von großer Bedeutung. Eine bidirektionale Strömungsmessung mit sicherer Erkennung der Strömungsrichtung ist essentiell für die Überströmungsmessung von Raum zu Raum.
- Ein besonderes Augenmerk liegt zudem auf der Hochpräzisionsgenauigkeit und einer hohen Reproduzierbarkeit der Messwerte über lange Zeit.
Wozu benötigt man einen Vertikalabgleich bei Laminar-Flow-Sensoren?
Thermische Anemometer erzeugen technologiebedingt eine natürliche Konvektion. Die Laminar-Strömung muss gegen die dadurch erzeugte aufwärts gerichtete Strömung arbeiten und erst bei Überwinden der Konvektion, kann die Strömung vom Sensor erfasst werden. Für Laminar-Flow-Anwendungen kann dieser Effekt durch Justage im Vertikalwindkanal kompensiert werden (andernfalls Abweichung -10 % bis -20 %).
Der Effekt ist auf „energie-intensive“ Sensoren beschränkt – die Thermopile-Technologie ist davon nicht signifikant betroffen.
Was ist ATEX?
ATEX ist eine französische Abkürzung für „atmosphère explosible“ (Deutsch „explosionsfähige Atmosphäre“) und umfasst ein umfangreiches Gesetzes- und Normenwerk zur Umsetzung des industriellen Explosionsschutzes.
Bietet SCHMIDT Technology Strömungssensoren für ATEX-Anwendungen an?
Das Sortiment von SCHMIDT Technology umfasst verschiedene Strömungssensoren mit ATEX-Zulassung.
Für reine Anwendungen:
- Gase (Zone 2): II 3G Ex ec IIC T4 Gc
Für Anwendungen im industriellen Umfeld:
SS 20.500 Ex, SS 20.600 Ex, SS 23.700 Ex:
- Gase (Zone 2): II 3G Ex ec ic IIC T4 Gc
- Stäube (Zone 22): II 3D Ex tc ic IIIC T135°C Dc
Welche ATEX-Zonen decken SCHMIDT® Strömungssensoren ab?
Je nach Modell werden die ATEX-Zone 2 (Gas) und die ATEX-Zone 22 (Staub) abgedeckt.
Welche Zulassungen decken SCHMIDT® Strömungssensoren ab?
Die Strömungssensoren von SCHMIDT Technology decken grundsätzlich die CE- und UKCA-Zulassung ab. Einige Sensormodelle sind zudem ATEX-fähig und decken folgende ATEX-Zertifizierungen ab:
- Gase (Zone 2): II 3G Ex ec IIC T4 Gc
SS 20.500 Ex, SS 20.600 Ex, SS 23.700 Ex:
- Gase (Zone 2): II 3G Ex ec ic IIC T4 Gc
- Stäube (Zone 22): II 3D Ex tc ic IIIC T135°C Dc
Wann muss ein ATEX-Sensor eingesetzt werden?
Die Entscheidung, ob eine ATEX-Zonen-Einstufung vorliegt, obliegt allein dem Betreiber. SCHMIDT Technology empfiehlt bei brennbaren Gasen grundsätzlich, einen ATEX-Sensor einzusetzen.
Welche Sensoren sind für welche ATEX-Anwendung geeignet?
Bei Anwendungen im industriellen Umfeld empfiehlt es sich, auf die ATEX-Sensoren SS 20.500 Ex, SS 20.600 Ex oder SS 23.700 Ex zu setzen. Alle drei Sensoren sind für die ATEX-Zonen 2 (Gas) und 22 (Staub) zugelassen. Bei Heavy-Duty-Anwendungen mit aggressiven oder abrasiven Medien sollte der SS 23.700 Ex bevorzugt eingesetzt werden. In Anwendungen mit Verschmutzungspotential für den Sensorkopf sind die beiden Sensoren SS 20.500 Ex und SS 23.700 Ex prädestiniert. Für schnelle Ansprechzeiten im industriellen ATEX-Einsatz empfiehlt sich der SS 20.600 Ex. SCHMIDT Technology berät Sie gerne bei der Auswahl des richtigen Sensors für Ihre ATEX-Anwendung. Nehmen Sie dazu Kontakt auf: sensors@schmidttechnology.de
Gibt es für SCHMIDT® ATEX-Strömungssensoren eine Baumusterprüfbescheinigung?
Ja, die Baumusterprüfbescheinigungen sind beim jeweiligen Sensor im Download-Bereich abgelegt. Geben Sie dazu auf der Website oben im Feld „Nach Produkten suchen 🔍“ die Produktbezeichnung ein (bitte auf die korrekte Schreibweise mit Trennpunkt achten, z. B. „20.500“) und scrollen Sie nach unten. Im Reiter „Download“ stehen Baumusterprüfbescheinigungen und weitere Dokumente sowie 3D-Daten zum kostenfreien Download zur Verfügung.
Was muss beim Betrieb des SCHMIDT® ATEX-Strömungssensor SS 23.400 ATEX 3 beachtet werden?
- Beim Betrieb des SS 23.400 ATEX 3 ist auf die strikte Einhaltung der Produktspezifikationen zu achten (z. B. Betriebstemperaturen, Mediumstemperaturen, zugelassene Medien, elektrischer Anschluss, Erdung, etc.).
- Der Sensor darf zum Erhalt der ATEX-Zulassung im ATEX-Bereich ausschließlich mit einem Original-Anschlusskabel von SCHMIDT Technology betrieben werden (Bestandteil der Zulassungsprüfung).
- Bei der Montage ist auf eine minimale Ausstandslänge von 50 mm zu achten und diese bei der Konfiguration der Fühlerlänge zu berücksichtigen (Bestandteil der Zulassungsprüfung).
Was muss beim Betrieb des SCHMIDT® ATEX-Strömungssensor SS 20.500 Ex beachtet werden?
- Beim Betrieb des SS 20.500 Ex ist auf die strikte Einhaltung der Produktspezifikationen zu achten (z. B. Betriebstemperaturen, Mediumstemperaturen, zugelassene Medien, elektrischer Anschluss, Erdung, etc.).
- Für den elektrischen Anschluss ist ein passendes Kabel gemäß Gebrauchsanweisung zu verwenden. SCHMIDT Technology bietet diese Kabel als Zubehör an, es können jedoch auch andere den Vorgaben entsprechende Kabel verwendet werden.
- Die beiliegende Schlagschutzhülse ist zum Erhalt der ATEX-Zulassung zwingend vorgeschrieben und ordnungsgemäß zu installieren (Bestandteil der Zulassungsprüfung).
- Bei der Montage ist auf eine minimale Ausstandslänge von 50 mm zu achten und diese bei der Konfiguration der Fühlerlänge zu berücksichtigen (Bestandteil der Zulassungsprüfung).
Was muss beim Betrieb des SCHMIDT® ATEX-Strömungssensor SS 20.600 Ex beachtet werden?
- Beim Betrieb des SS 20.600 Ex ist auf die strikte Einhaltung der Produktspezifikationen zu achten (z. B. Betriebstemperaturen, Mediumstemperaturen, zugelassene Medien, elektrischer Anschluss, Erdung, etc.).
- Für den elektrischen Anschluss ist ein passendes Kabel gemäß Gebrauchsanweisung zu verwenden. SCHMIDT Technology bietet diese Kabel als Zubehör an, es können jedoch auch andere den Vorgaben entsprechende Kabel verwendet werden.
- Die beiliegende Schlagschutzhülse ist zum Erhalt der ATEX-Zulassung zwingend vorgeschrieben und ordnungsgemäß zu installieren (Bestandteil der Zulassungsprüfung).
- Kommunikationsmodule sind für die ATEX-Variante des Sensors nicht verfügbar.
- Bei der Montage ist auf eine minimale Ausstandslänge von 50 mm zu achten und diese bei der Konfiguration der Fühlerlänge zu berücksichtigen (Bestandteil der Zulassungsprüfung).
Was muss beim Betrieb des SCHMIDT® ATEX-Strömungssensor SS 23.700 Ex beachtet werden?
- Beim Betrieb des SS 23.700 Ex ist auf die strikte Einhaltung der Produktspezifikationen zu achten (z. B. Betriebstemperaturen, Mediumstemperaturen, zugelassene Medien, elektrischer Anschluss, Erdung, etc.).
- Für den elektrischen Anschluss ist ein passendes Kabel gemäß Gebrauchsanweisung zu verwenden. SCHMIDT Technology bietet diese Kabel als Zubehör an, es können jedoch auch andere den Vorgaben entsprechende Kabel verwendet werden.
- Die beiliegende Schlagschutzhülse ist zum Erhalt der ATEX-Zulassung zwingend vorgeschrieben und ordnungsgemäß zu installieren (Bestandteil der Zulassungsprüfung).
- Bei der Montage ist auf eine minimale Ausstandslänge von 50 mm zu achten und diese bei der Konfiguration der Fühlerlänge zu berücksichtigen (Bestandteil der Zulassungsprüfung).
Benötigt man für SCHMIDT® Strömungssensoren mit ATEX-Zulassung zusätzliche Geräte wie ein eigensicheres Netzteil oder eine Zenerbarriere?
SCHMIDT® ATEX-Strömungssensoren benötigen neben dem mitgelieferten Zubehör keine weiteren Zusatzgeräte für den sicheren zugelassenen Betrieb. Die Vorgaben zum Anschlusskabel gemäß Gebrauchsanweisung sind einzuhalten.
Was muss bei der Reinigung von SCHMIDT® Reinraumsensoren beachtet werden?
Bei der Reinigung von SCHMIDT® Reinraumsensoren ist auf Verwendung von rückstandslos auftrocknenden Reinigern zu achten (Isopropanol, DI-Wasser o. ä.). Es ist zu vermeiden, dass Rückstände von Reinigern auf dem Sensorelement verbleiben und dort Ablagerungen bilden, welche zu Messwertabweichungen führen können.
Es wird empfohlen, nach Möglichkeit den Sensorkopf mit der Schutzkappe abzudecken oder zumindest den Strömungssensor vor Beginn der Reinigung von der Stromversorgung zu trennen bis er wieder vollständig abgetrocknet ist. Das Trocknen der kleinen Thermopile-Sensorkopf-Messkammer kann durch vorsichtiges Ausblasen mit sanften Druckluftstößen unterstützt und beschleunigt werden (harte Druckstöße müssen unbedingt vermieden werden, um eine Beschädigung des Sensorelements zu vermeiden).
Einen nassen Thermopile-Sensor niemals schütteln oder ausklopfen, da dies zur Beschädigung des Sensorelements führen kann.
Ein Einbrennen von Rückständen durch eine Reinigung im elektrisch verbundenen Zustand ist zu vermeiden.
Wie reinigt man einen SCHMIDT® Thermopile-Sensor?
- Trennen Sie den Sensor von der Spannungsversorgung.
- Das Sensorrohr kann mit einem feuchten, flusenfreien Tuch abgewischt werden (verwenden Sie rückstandslos auftrocknende Reiniger).
- Achten Sie dabei auf die Wischrichtung (vom Sensorkopf zum elektrischen Anschluss) und vermeiden Sie das Eindringen und Eindrücken von Reinigungsflüssigkeit in den Sensorkopf.
- Zur Reinigung des Sensorkopfs nehmen Sie ein Glas deionisiertes Wasser (DI-Wasser) oder Isopropanol und schwenken den Sensorkopf einige Minuten darin.
- Anschließend das Trocknen der kleinen Thermopile-Sensorkopf-Messkammer durch vorsichtiges Ausblasen mit sanften Druckluftstößen unterstützen (harte Druckstöße müssen unbedingt vermieden werden, um eine Beschädigung des Sensorelements zu vermeiden).
- Einen nassen Thermopile-Sensor niemals schütteln oder ausklopfen, da dies zur Beschädigung des Sensorelements führen kann.
Sollte dies keinen Erfolg bringen, kann der Sensor von geschultem SCHMIDT® Fachpersonal professionell gereinigt werden.
Von einer mechanischen Reinigung des Sensorkopfs durch den Anwender wird ausdrücklich abgeraten.
Wie reinigt man einen SCHMIDT® Hantelkopf-Sensor?
- Trennen Sie den Sensor von der Spannungsversorgung.
- Das Sensorrohr und der Sensorkopf können mit einem feuchten, flusenfreien Tuch abgewischt werden (verwenden Sie rückstandslos auftrocknende Reiniger oder Isopropanol).
- Bringen Sie bei der Reinigung des Hantelkopfes keine Querkräfte auf, da dies zum Abbrechen des Hantelkopfes führen kann.
Wie reinigt man einen SCHMIDT® Doppelstift-Sensor?
- Trennen Sie den Sensor von der Spannungsversorgung.
- Das Sensorrohr und der Sensorkopf können mit einem feuchten, flusenfreien Tuch abgewischt werden (verwenden Sie rückstandslos auftrocknende Reiniger oder Isopropanol).
- Bringen Sie bei der Reinigung des Doppelstift-Sensorkopfes keine Querkräfte auf, da dies zum Abbrechen der dünnen Röhrchen führen kann.
Wie reinigt man einen SCHMIDT® Kammerkopf-Sensor?
- Trennen Sie den Sensor von der Spannungsversorgung.
- Das Sensorrohr kann mit einem feuchten, flusenfreien Tuch abgewischt werden.
- Zur Reinigung des Sensorkopfs nehmen Sie ein Glas deionisiertes Wasser (DI-Wasser) oder Isopropanol und schwenken den Sensorkopf einige Minuten darin.
- Anschließend das Trocknen der Sensorkopf-Messkammer durch vorsichtiges Ausblasen mit sanften Druckluftstößen unterstützen.
- Sollte dies keinen Erfolg bringen, kann der Sensor vorsichtig mechanisch gereinigt werden. Verwenden Sie dazu schmale Streifen eines Micro-Faser-Reinigungstuchs oder einen sauberen Pfeifenreiniger und befeuchten Sie dies mit etwas Isopropanol. Führen Sie den feuchten Reinigungsstreifen in den Sensorkopf ein und ziehen Sie ihn vorsichtig mit leichtem Druck durch den Sensorkopf hin und her.
Wie reinigt man einen SCHMIDT® Strömungssensor HVAC 100?
- Trennen Sie den Sensor von der Spannungsversorgung.
- Das Sensorrohr und der Sensorkopf können mit einem feuchten, flusenfreien Tuch abgewischt werden (verwenden Sie rückstandslos auftrocknende Reiniger oder Isopropanol).
Wie reinigt man einen SCHMIDT® InLine-Volumenstromsensor?
- Trennen Sie den Sensor von der Spannungsversorgung.
- Blasen Sie den ausgebauten Sensor vorsichtig mit sachten Druckluftstößen aus.
- Eine mechanische oder feuchte Reinigung der innenliegenden Messzungen ist zu unterlassen.
Wie erreiche ich den SCHMIDT® Service bei technischen Fragen?
Zur Beantwortung Ihrer technischen Fragen senden Sie uns am einfachsten eine E-Mail an sensors@schmidttechnology.de. Sie bekommen im Normalfall am selben Tag eine Rückmeldung zu Ihrem Anliegen.
Zusätzlich erreichen Sie uns telefonisch unter der Nummer 07724 899-170.
Auf unserer Website werden zusätzliche Ansprechpartner und Anlaufstellen im In- und Ausland genannt.
Können SCHMIDT® Strömungssensoren repariert werden?
Strömungssensoren von SCHMIDT Technology können repariert werden. Da die meisten möglichen Reparaturfälle jedoch einen Einfluss auf die Messfähigkeit des Sensors und dessen Genauigkeit haben können, ist eine anschließende Neujustage und Kalibrierung des Sensors notwendig. Daher sind keine Ersatzteile zur Selbstreparatur verfügbar und eine Reparatur ausschließlich bei SCHMIDT Technology möglich. Nehmen Sie dazu vorab Kontakt auf: sensors@schmidttechnology.de
Gibt es Ersatzteile für Strömungssensoren von SCHMIDT Technology?
Die meisten möglichen Reparaturfälle können einen Einfluss auf die Messfähigkeit des Sensors und dessen Genauigkeit haben. Daher sind eine anschließende Neujustage und Kalibrierung des Sensors notwendig. Ersatzteile zur Selbstreparatur sind nicht verfügbar und eine Reparatur ist ausschließlich bei SCHMIDT Technology durchführbar. Nehmen Sie dazu vorab Kontakt auf: sensors@schmidttechnology.de
Wie funktioniert der Rücksendeprozess bei SCHMIDT Technology?
Für die Rücksendung von Strömungssensoren zur Reparatur oder Kalibrierung benötigen Sie
- eine RMA-Nr.
- eine ausgefüllte und unterschriebene Dekontaminationserklärung
- und bei Rücksendungen aus einem Drittland zusätzliche Instruktionen bzgl. der Zollanmeldung.
Nehmen Sie vor der Rücksendung unbedingt Kontakt auf: sensors@schmidttechnology.de
Wo finde ich die Dekontaminationserklärung?
Die für Sensorrücksendungen benötigte Dekontaminationserklärung liegt grundsätzlich jedem Neusensor in Papierform bei. Zusätzlich steht eine digitale Version in Form eines online ausfüllbaren PDF-Dokuments auf unserer Website unter der Rubrik „Service & Support für Sensorik“ à „Produkt-Downloads“ à „Service-Rücksendung und Dekontaminationserklärung von Strömungssensoren“ zur Verfügung.
Wo finde ich die Seriennummer des SCHMIDT® Strömungssensors?
Die Seriennummer des Strömungssensors steht beim Großteil der Sensoren auf einem Etikett auf dem Elektronikgehäuse (beginnend mit SN). Bei Sensoren ohne Elektronikgehäuse und mit fest angeschlossenem Kabel steht die Seriennummer auf einem Kabeletikett in der Nähe des Kabelauslass. Reinraumsensoren besitzen eine Laserbeschriftung für die Seriennummer.
Kann die ausgewählte Konfiguration bei einem SCHMIDT® Strömungssensor nachträglich geändert werden?
Gewisse Merkmale (Softkeys) können im Nachgang geändert werden. Dies sind z. B. Messbereich, Genauigkeit, Gas-Korrektur, Schaltschwelle und kundenspezifische Programmierung (jeweils modellabhängig). Für eine Konfigurationsänderung muss der Strömungssensor eingesendet werden. Nehmen Sie dazu vorab Kontakt auf: sensors@schmidttechnology.de
Welchen Strömungssensor verwende ich für welche Anwendung?
Diese Frage ist nicht pauschal zu beantworten. Die Auswahl des richtigen Sensors ist abhängig von den Prozessparametern und der eigentlichen Erwartung an die Messung. Entscheidende Parameter sind u. a.:
- Zu messendes Medium
- Temperaturbereich des Mediums (und das Verhalten: konstant, wechselnd, sprunghafte Änderungen)
- Sauberkeit des Mediums
- Feuchte des Mediums
- Druck beaufschlagte oder atmosphärische Anwendung
- Einbauparameter an der Messstelle (Platzverhältnisse, Rohr, Kanal, Messstrecke, Einlauf- und Auslaufstrecke, Situation vor und hinter der Messstelle, Material der Einbaustelle, räumliche Einschränkungen)
- Erwartete Strömungsgeschwindigkeit (oder Normvolumenstrom)
- Benötigte Messgenauigkeit
- Werkskalibrierschein oder akkreditierte Kalibrierung oder nur Werksbescheinigung
- Umgebungsbedingungen (Temperatur, Feuchte, Raumklima)
- ATEX
- Schutzbeschichtung
- Kabellänge
- Ausgangssignale (analog, digital, Kommunikationsbus, welche Parameter)
- Erkennung Strömungsrichtung
Zur Definition des Sensors, nehmen Sie bitte Kontakt auf: sensors@schmidttechnology.de
Wie kann der benötigte Strömungsmessbereich bestimmt werden?
SCHMIDT Technology bietet zur Ermittlung des benötigten Strömungsmessbereichs einen Online-Strömungsrechner auf der Website an. Diesen finden Sie im Bereich „Service & Support“ unter der Rubrik „Service & Support für Sensorik“.
Es stehen zwei Strömungsrechner zur Verfügung:
- Volumenstrom à Geschwindigkeit (ausgehend von Normvolumen-, Massen- oder Betriebsvolumenstrom in m³/h, m³/min, m³/sec, l/min, l/sec, CFM, kg/h oder kg/min mit Ergebnis in Normströmungsgeschwindigkeit wN in m/s)
- Geschwindigkeit à Volumenstrom (ausgehend von der Normströmungsgeschwindigkeit wN in m/s mit Ergebnis als Normvolumen- oder Massenstrom in m³/h, m³/min, m³/sec, l/min, l/sec, CFM, kg/h oder kg/min)
Es können unterschiedliche Gase und Rohr- / Kanalprofile ausgewählt werden. Zur Berechnung wird direkt der relevante Profilfaktor und die Versperrungen durch den Sensor berücksichtigt.
Wozu dient der Profilfaktor?
Errechnet man aus dem Volumenstrom (z. B. m³/h) eine Strömungsgeschwindigkeit (m/s) ohne Berücksichtigung eines Profilfaktors, erhält man einen zu niedrigen (falschen) Wert. Durch diese Berechnung nimmt man an, dass die Strömung zylindrisch durch das Rohr strömt. Tatsächlich aber bildet sie sich trapez- / parabelförmig aus, was mit dem Profilfaktor berücksichtigt und korrigiert wird.
Was passiert mit dem Sensor, wenn der Strömungsmessbereich überschritten wird?
Bei Überschreitung des Strömungsmessbereichs geht der Sensor nicht kaputt. Eine stärkere Strömung wird noch bis 110 % (11 V bzw. 21,6 mA) linear ausgegeben, darüber hinaus bleibt das Signal konstant.
Wie kann aus der Normströmungsgeschwindigkeit der Normvolumen- oder Massenstrom bestimmt werden?
SCHMIDT Technology bietet zur Ermittlung des Normvolumen- oder Massenstroms aus der Normströmungsgeschwindigkeit einen Online-Strömungsrechner auf der Website an. Diesen finden Sie im Bereich „Service & Support“ unter der Rubrik „Service & Support für Sensorik“.
Es stehen zwei Strömungsrechner zur Verfügung:
- Volumenstrom à Geschwindigkeit (ausgehend von Normvolumen-, Massen- oder Betriebsvolumenstrom in m³/h, m³/min, m³/sec, l/min, l/sec, CFM, kg/h oder kg/min mit Ergebnis in Normströmungsgeschwindigkeit wN in m/s)
- Geschwindigkeit à Volumenstrom (ausgehend von der Normströmungsgeschwindigkeit wN in m/s mit Ergebnis als Normvolumen- oder Massenstrom in m³/h, m³/min, m³/sec, l/min, l/sec, CFM, kg/h oder kg/min)
Es können unterschiedliche Gase und Rohr- / Kanalprofile ausgewählt werden. Zur Berechnung wird direkt der relevante Profilfaktor und die Versperrungen durch den Sensor berücksichtigt.
Wozu dient bei SCHMIDT® Strömungssensoren für Druckluftanwendungen die Druckangabe in der Konfiguration?
Technologiebedingt kommt es bei thermischen Anemometern bei Null-Strömung zu einer natürlichen Konvektion und einem damit verbundenen thermischen Übersprechen. Dieses Übersprechen wird vom Sensor als Strömung interpretiert. Je höher der Betriebsdruck ist, desto stärker werden die Effekte.
Durch Angabe des gewöhnlichen Betriebsdrucks der Anwendung, kann der Effekt vollständig kompensiert werden. Daher ist die genaue Angabe des im normalen Betrieb vorhandenen Drucks erforderlich, um einen stabilen Nullpunkt und genaue Messwerte im unteren Strömungsbereich zu erhalten. Ist der exakte Betriebsdruck nicht eingrenzbar, so ist eher der etwas höhere Druck anzugeben, um einen stabilen Nullwert zu erhalten. Bei einem Betriebsdruck mit Nachkommastelle(n) ist auf den nächst höheren Wert aufzurunden.
Der größte Anteil des Effekts ist bereits ab einer Strömungsgeschwindigkeit > 1 m/s beseitigt, ab > 2 m/s sind die Effekte nicht mehr vorhanden.
Sind SCHMIDT® Strömungssensoren für reine Sauerstoffanwendungen mit O2 > 21 % geeignet?
Für reine Sauerstoffanwendungen mit O2 > 21 % können die SCHMIDT® Strömungssensoren SS 20.600 und SS 20.700 mit der Konfigurationsoption „fettfrei“ eingesetzt werden. Die Anwendung ist für den SS 20.600 dabei auf einen Druck von max. 20 bar und für beide Sensormodelle auf eine Temperatur von max. +60 °C beschränkt. Es ist zu beachten, dass der Temperaturbereich des Sensors bis +120 °C reicht und bei +60 °C erst etwa 57 % Ausgangssignal ausgegeben werden.
Können SCHMIDT® Strömungssensoren in LABS-freien Anwendungen eingesetzt werden?
Die beiden SCHMIDT® Strömungssensoren SS 20.700 und SS 23.700 Ex können mit der Bestelloption „LABS-konform“ für Anwendungen eingesetzt werden, in welchen lackbenetzungsstörende Substanzen vermieden werden müssen.
Warum soll bei der Überwachung der Überdruck-Kaskade von Reinraum zu Reinraum auf thermische Strömungssensoren gesetzt werden?
- Im Rahmen der Energieeffizienz im Reinraum rückt die Erzeugung hochreiner Luft in den Fokus.
- Gerade in Stillstandszeiten oder reduzierten Phasen soll der Luftverbrauch auf ein Minimum gesenkt werden, ohne dabei ein erhöhtes Risiko einzugehen.
- Differenzdrucktechnik kommt dabei an ihre Grenzen (möglicher Fehler ±100 % bei 0,3 Pa).
- Es besteht ein direkter Zusammenhang zwischen Differenzdruck und Strömungsgeschwindigkeit (15 Pa ≙ 5 m/s; 5 Pa ≙ 2,7 m/s; 1 Pa ≙ 1,2 m/s; 0,1 Pa ≙ 0,5 m/s).
- SCHMIDT® Strömungssensor SS 20.400 ermöglicht deutlich tieferes Absenken der Strömungsgeschwindigkeit (möglicher Fehler bei 0,3 Pa zwischen ±8 % und ±15 % je nach Messbereich im Vergleich zu ±100 % beim Differenzdrucksensor)
- Außerdem ergibt sich durch die bidirektionale Messung eine prozesssichere Erkennung einer unerwünschten Rückströmung ab 0,05 m/s.
Für weitergehende Informationen kontaktieren Sie uns bitte: sensors@schmidttechnology.de
Können Strömungssensoren von SCHMIDT Technology mit H2O2 sterilisiert werden (VHP, CIP)?
Die Reinraumsensoren SS 20.400, SS 23.400 ATEX 3, SS 20.415, SS 20.415 Twin, SS 20.420, SS 20.450, SS 20.515 und SS 20.715 sind alle reinraumtauglich und können entsprechend mit H2O2 sterilisiert werden. Wenn möglich, wird empfohlen, die Sensorköpfe mit der mitgelieferten Schutzkappe zu schützen.
Gibt es Duplex-Strömungssensoren?
SCHMIDT Technology bietet einen gebrauchsmustergeschützten Duplex-Laminar-Flow Sensor SS 20.415 Twin an. Damit lässt sich die laminare Strömung im Reinraum doppelt absichern – auch bei wenig Platz. Der SS 20.415 Twin ermöglicht es, an einer Messstelle zwei redundante Laminar-Flow-Sensoren zu betreiben.
Was sind die Vorteile von thermischen Strömungssensoren?
- Thermische Anemometer, wie die Strömungssensoren von SCHMIDT Technology, besitzen keine bewegten Teile und sind damit verschleißfrei, driftfrei und langzeitstabil.
- Der Druckverlust ist sehr gering und die Ansprechzeit sehr schnell.
- Das Messbereichsverhältnis (turn-down ratio) ist mit > 1:1.000 sehr hoch.
- Die Sensoren geben ohne weitere Sensoren direkt Massenstrom aus.
- Bereits geringste Strömungen ab 0,05 m/s können prozesssicher detektiert und gemessen werden.
- Richtungserkennung und bidirektionale Strömungsmessung sind möglich.
- Die Sensoren sind sehr einfach zu installieren und können leicht in Betrieb genommen werden.
- Bei Bedarf können die Sensoren schnell und problemlos gereinigt werden.
- Der Einsatz in unterschiedlichen Gasen ist möglich.
- Der Platzbedarf für die Installation der Sensoren ist, bedingt durch die geringen Abmessungen, klein.
Welche Beständigkeit gegenüber Reinigungs- und Desinfektionsmitteln besitzen Strömungssensoren von SCHMIDT Technology?
Aufgrund der hoch medienbeständigen Materialien, können SCHMIDT® Strömungssensoren mit vielen gängigen Reinigungsmitteln gereinigt werden. Das wichtigste Kriterium dabei ist, dass das Reinigungsmittel rückstandslos trocknet.
SCHMIDT Technology kann jedoch aufgrund der Vielzahl der erhältlichen Reinigungsmittel keine grundsätzliche Gewähr für die Eignung geben. Die Eignung ist anhand des Produktdatenblatts des Reinigers und den Angaben von den von uns verwendeten Materialien (siehe technische Daten in der Gebrauchsanweisung) zu überprüfen.
Zum Beispiel H2O2, Alkohole wie Isopropanol, Wasser mit Geschirrspülmittel (leichte Lauge), DI-Wasser und ähnliches sind geeignete Reinigungs- und Desinfektionsmittel.
Was ist der Unterschied zwischen Volumen- und Massenstrom?
Der Volumenstrom bezeichnet das Volumen eines strömenden Gases. Im Gegensatz dazu wird beim Massestrom noch die Dichte des strömenden Mediums berücksichtigt. Somit wird in diesem Falle die Gasmenge unabhängig von Druck und Temperatur gemessen.
Was bedeutet Normluftgeschwindigkeit wN und Realluftgeschwindigkeit wR?
Die Realgeschwindigkeit wR gibt die tatsächliche Geschwindigkeit der Luft an – also, wie schnell sich die einzelnen Luftmoleküle bewegen. Die Normgeschwindigkeit wN berücksichtigt im Gegensatz dazu die Masse der vorbeiströmenden Luft, da sich die Dichte des Mediums durch Temperatur- und Druckveränderungen ändert und dies direkt den Massenstrom beeinflusst. Durch die Messung von wR lässt sich eine Veränderung des Massenstroms durch z. B. eine Druckänderung nicht feststellen. Thermische Anemometer wie die SCHMIDT® Strömungssensoren messen grundsätzlich die Normströmungsgeschwindigkeit wN, Flügelrad-Anemometer zum Beispiel messen grundsätzlich die Realströmungsgeschwindigkeit wR.
Wie kann ich die Strömungsgeschwindigkeit von wR nach wN umrechnen?
Dir Formel zur Umrechnung der Realströmungsgeschwindigkeit in Normströmungsgeschwindigkeit ist: wN = wR / ( (pN / pR) * (TR / TN) )
pN: Barometrischer Norm-Luftdruck (1.013 hPa) [Norm]
pR: Aktueller lokaler barometrischer Luftdruck (gemessen oder Durchschnittswert)
TN: Norm-Temperatur (293 K) [Norm]
TR: Aktuelle Betriebstemperatur (gemessen oder Festwert)
wN: Norm-Strömungsgeschwindigkeit (Messwert des SCHMIDT® Strömungssensors) [Norm]
wR: Real-Strömungsgeschwindigkeit (Geschwindigkeit des Luftmoleküls)
Wie kann ich die Strömungsgeschwindigkeit von wN nach wR umrechnen?
Die Formel zur Umrechnung der Normströmungsgeschwindigkeit in Realströmungsgeschwindigkeit ist: wR = (pN / TN) * (TR / pR) * wN
pN: Barometrischer Norm-Luftdruck (1.013 hPa) [Norm]
pR: Aktueller lokaler barometrischer Luftdruck (gemessen oder Durchschnittswert)
TN: Norm-Temperatur (293 K) [Norm]
TR: Aktuelle Betriebstemperatur (gemessen oder Festwert)
wN: Norm-Strömungsgeschwindigkeit (Messwert des SCHMIDT® Strömungssensors) [Norm]
wR: Real-Strömungsgeschwindigkeit (Geschwindigkeit des Luftmoleküls)
Was sind die Vorteile von thermischen Strömungssensoren von SCHMIDT Technology im Gegensatz zu Flügelradsensoren?
In den meisten Anwendungen ist es erforderlich, ein definiertes Luftvolumen pro Zeiteinheit zu transportieren, um den Prozess entsprechend abzusichern. Dazu ist es erforderlich, mögliche Veränderungen von zum Beispiel Druck oder Mediumstemperatur zu berücksichtigen, da dies direkten Einfluss auf das vorhandene transportierte Luftvolumen hat. Wenn ein Bereich rein gehalten werden soll oder gefährliche Dämpfe sicher abgesaugt werden sollen, kommt es nicht auf die reale Geschwindigkeit eines Luftmoleküls an, sondern auf die Luftmasse, die vorhanden ist, um die unerwünschten Bestandteile aufzunehmen und sicher abzuleiten. Gleiches gilt auch bei der Kühlluft und beim Transport von Wärme. Daher ist in den meisten Anwendungen wN die richtige / relevante Messgröße und nicht wR.
Welche unterschiedlichen Sensorkopf-Technologien bietet SCHMIDT Technology an?
SCHMIDT Technology verwendet bei Strömungssensoren folgende Sensorkopftechnologien: Hantelkopf, Kammerkopf, Thermopile-Sensorkopf und Doppelstift-Sensorkopf. Darüber hinaus gibt es weitere Technologien wie mpm oder ein zylindrischer Messkopf (ähnlich dem Hantelkopf-Prinzip).
Wie funktioniert ein Hantelkopf-Sensor?
Der Hantelkopfsensor basiert auf dem Prinzip eines thermischen Anemometers. Der Sensorkopf setzt sich aus einem im Fühlerrohr verbauten Mediumstemperatursensor und einem Heizer zwischen den beiden Hantelscheiben zusammen. Der Heizer wird auf eine konstante Übertemperatur zur gemessenen Mediumstemperatur gehalten. Vorbeiströmende Luft entzieht dem Heizer Wärme, sodass dieser nachregeln und heizen muss. Die dafür benötigte Energie ist ein Indikator für die Strömungsgeschwindigkeit.
Der Hantelkopfsensor ist aufgrund seiner thermischen Masse etwas träger als andere Sensorkopftechnologien, dafür aber anderweitig unempfindlich und gutmütig. Zudem ist er einfach zu reinigen und muss nicht entsprechend der Strömungsrichtung ausgerichtet werden (Rundumanströmbarkeit: 360° radial, Winkel ±45°).
Wie funktioniert ein Kammerkopf-Sensor?
Der Kammerkopfsensor basiert auf dem Prinzip eines thermischen Anemometers. Der Sensorkopf setzt sich aus einem glaspassivierten Sensorelement in einem kleinen Kunststoff- oder Keramikgehäuse (Kammer) zusammen. Das Sensorelement im Kammerkopf wird durch zwei Abweiserdrähte geschützt. Auf dem Sensorelement befinden sich ein Mediumstemperatursensor und ein Heizer. Der Heizer wird auf eine konstante Übertemperatur zur gemessenen Mediumstemperatur gehalten. Vorbeiströmende Luft entzieht dem Heizer Wärme, sodass dieser nachregeln und heizen muss. Die dafür benötigte Energie ist ein Indikator für die Strömungsgeschwindigkeit.
Der Kammerkopf ist durch die gemeinsame und räumlich nahe Anordnung von Temperatursensor und Heizer auf einem Element sehr reaktionsschnell und kann einen Messbereich von 0,2 m/s bis zu 220 m/s abbilden. Durch die Glaspassivierung ist der Sensor sehr robust gegen äußere Einwirkungen.
Wie funktioniert ein Thermopile-Sensor?
Der Thermopile-Sensorkopf basiert auf dem Prinzip eines thermischen Anemometers. Der Sensorkopf beinhaltet in der Messkammer ein beheiztes Halbleiterchip in einer der beiden Halbschalen. Auf dem Halbleiterelement befinden sich ein Heizer (mittig) und zwei Temperatursensoren (links und rechts davon). Über dem Heizer wird eine Wärmeglocke erzeugt, welche von der Strömung bewegt wird. Die beiden Temperatursensoren messen die Mediumstemperatur. Aus den sich ergebenden Messunterschieden wird dann die Strömungsgeschwindigkeit ermittelt. Aus der Detektion des wärmeren Bereichs erkennt der Sensor zudem die Strömungsrichtung und ermöglicht so eine bidirektionale Strömungsmessung (insbesondere für die Überströmungsmessung von Reinraum zu Reinraum). Durch den sehr dünnen Aufbau und die verwendete Technologie, reagiert der Sensor extrem schnell und erfasst Veränderungen innerhalb von 0,01 Sekunden. Dies bedingt im Gegenzug ein reines Umfeld (gefilterte Luft).
Wie funktioniert ein Doppelstift-Sensor?
Der Doppelstift-Sensor basiert auf dem Prinzip eines thermischen Anemometers. Der Sensorkopf setzt sich aus einem Mediumstemperatursensor und einem Heizer zusammen, welche getrennt voneinander in zwei nebeneinanderliegenden Edelstahlröhrchen verbaut sind. Der Heizer wird auf eine konstante Übertemperatur zur gemessenen Mediumstemperatur gehalten. Vorbeiströmende Luft entzieht dem Heizer Wärme, sodass dieser nachregeln und heizen muss. Die dafür benötigte Energie ist ein Indikator für die Strömungsgeschwindigkeit.
Der Doppelstift-Sensor ist aufgrund seiner thermischen Masse etwas träger als andere Sensorkopftechnologien, dafür aber anderweitig unempfindlich und gutmütig. Außerdem besticht er durch die geschlossene Edelstahloberfläche mit einer sehr hohen Beständigkeit gegen aggressive und abrasive Bestandteile im Messmedium.
Wie funktioniert ein mpm-Sensor?
>Der mpm-Sensor basiert auf dem Prinzip eines thermischen Anemometers. Im Grundkörper des InLine-Volumenstromsensors IL 30.0xx MPM befinden sich drei Messzungen. Auf den beiden links und rechts durchgehenden Messzungen sind jeweils zwei Heizer platziert. Auf der kurzen Messzunge im oberen Teil des Aufbaus befindet sich der Mediumstemperatursensor.
Die vier Heizer werden auf eine konstante Übertemperatur zur gemessenen Mediumstemperatur gehalten. Vorbeiströmende Luft entzieht den Heizern Wärme, sodass diese nachregeln und heizen müssen. Die dafür benötigte Energie ist ein Indikator für die Strömungsgeschwindigkeit. Durch einen intelligenten Algorithmus wird aus den vier Einzelsignalen ein lineares Ausgangssignal erzeugt. Die mpm-Technologie führt unter schlechtesten Einbaubedingungen bereits bei einer Einlaufstrecke von nur 3 x D zu einem Messergebnis innerhalb der Datenblatttoleranzen, während eine klassische Einpunktmessung Abweichungen von bis zu ±30 % aufweist.
Wie kann die Strömungsrichtung mit SCHMIDT® Strömungssensoren detektiert werden?
Für die Richtungserkennung im industriellen Umfeld (nicht reine / gefilterte Luft) kann auf zwei Sensoren mit Kammerkopf-Technologie und eine Messwertanzeige MD 10.015 zurückgegriffen werden. Die beiden Kammerkopfsensoren werden in einem Abstand von 10 x D in der Rohrmitte eingebaut (der erste Sensor in Strömungsrichtung, der zweite Sensor entgegen der Strömungsrichtung!). Beide Sensoren werden dann an die Messwertanzeige MD 10.015 angeschlossen und diese im Bidirektional-Modus betrieben.
Wie funktionieren die SCHMIDT® Messstreckenkalibratoren MK 40.415?
Um sicherzustellen, dass die Signalleitung zwischen SCHMIDT® Strömungssensor und Monitoring-System in Ordnung ist, sollte diese ebenfalls regelmäßig kalibriert werden. Die SCHMIDT® Messstreckenkalibratoren MK 40.415 bestehen aus drei Kalibratoren mit typspezifischen festen und präzisen Referenzströmen von 8 mA, 12 mA und 16 mA. Diese werden anstelle des sonst am Kabel angeschlossenen Strömungssensor nacheinander angeschlossen und liefern direkt den definierten Referenzstrom. So kann schnell und einfach eine 3-Punktkalibrierung der Messstrecke durchgeführt werden. Die Messstreckenkalibratoren können bei SCHMIDT Technology kalibriert werden.
Wann setzt man einen SCHMIDT® Strömungssensor mit Hantelkopf ein?
Ein Hantelkopfsensor von SCHMIDT Technology kommt zum Einsatz, wenn der Sensor nicht richtungsgebunden montiert werden soll, wenn ein niedriger Messbereichsanfang von 0,06 m/s benötigt wird, bei Temperaturbereichen von -40 °C bis +85 °C, bei geringen Temperaturschwankungen und in Rohren von mindestens 100 mm Durchmesser. Bei Einsatz in aggressiven Medien, wenn eine Schutzbeschichtung benötigt wird und der Messbereich nicht über 50 m/s geht.
Wann setzt man einen SCHMIDT® Strömungssensor mit Kammerkopf ein?
Ein Kammerkopfsensor von SCHMIDT Technology kommt zum Einsatz, wenn Betriebsdrücke bis zu 40 bar vorherrschen, eine geringe Eintauchtiefe gefordert wird (ab Rohrdurchmesser ≥ 25 mm), weite Messbereiche von 0,2 bis 220 m/s gefordert sind, eine bidirektionale Messung im industriellen Umfeld realisiert werden soll, Temperaturbereiche von -40 °C bis zu +350 °C abgedeckt werden sollen oder Kommunikationsmodule benötigt werden.
Wann setzt man einen SCHMIDT® Strömungssensor mit Thermopilekopf ein?
Strömungssensoren mit Thermopilekopf sind ausschließlich für reine Anwendungen geeignet, mit Anforderungen an extrem schnelle Reaktionszeiten, bidirektionale Messung mit sicherer Richtungserkennung und hochpräzisen Messergebnissen. Außerdem, wenn GMP-gerechtes Design und reinraumtypische Montagehilfsmittel gefordert werden und als Ersatz oder Ergänzung zur Überdruckmessung von Reinraum zu Reinraum (Überdruckkaskade) und bei der Laminar-Flow-Überwachung und -Regelung.
Wann setzt man einen SCHMIDT® Strömungssensor mit Doppelstift-Sensorkopf ein?
Ein SCHMIDT® Strömungssensor mit Doppelstift-Sensorkopf kommt zum Einsatz, wenn in der Heavy-Duty-Anwendung besonders raue Bedingungen vorherrschen, aggressive Medien zu messen sind oder das Medium abrasive Bestandteile enthält.
Wenn Betriebsdrücke bis zu 16 bar vorherrschen, eine geringe Eintauchtiefe gefordert wird (ab Rohrdurchmesser ≥ 40 mm), weite Messbereiche von 0,1 bis 220 m/s gefordert sind und Temperaturbereiche von -20 °C bis zu +120 °C abgedeckt werden sollen oder Kommunikationsmodule benötigt werden.
Wann setzt man einen SCHMIDT® Volumenstromsensor mit mpm-Technologie ein?
SCHMIDT® Volumenstrom InLine-Sensoren mit mpm-Technologie kommen primär in Druckluftanwendungen zum Einsatz und decken dort auch stark limitierende Einbaubedingungen in Anschlussrohren von DN15 bis DN50 ab. Als Temperaturbereich decken sie -20 °C bis +60 °C ab und beim Volumenstrom 0,15 Norm-m²/h bis 712 Norm-m³/h.
Wann setzt man einen SCHMIDT® Volumenstromsensor Mini-IL ein?
Wo kann ich SCHMIDT® Strömungssensoren und Zubehör anfragen?
Ihren SCHMIDT® Strömungssensoren können Sie direkt bei SCHMIDT Technology oder einem unserer Partner anfragen. Die Kontaktdaten finden Sie auf unserer Website in der Rubrik „Kontakt“ à „Ansprechpartner Sensorik“ und dort gegliedert nach „Deutschland“, „Europe“, „Asia/Pacific/Africa“ und „America“.
Ihre Anfrage können Sie gerne auch an diese Adresse senden: sensors@schmidttechnology.de
Welche Sensorlänge benötige ich?
Die benötigte Sensorlänge ist abhängig von der Einbausituation. In einer rohr- oder kanalgebundenen Anwendung ist die Rohr- bzw. Kanalmitte als Messpunkt zu bevorzugen. Daher ist der halbe Durchmesser des Rohrs oder Kanals plus Montage als Sensorlänge zu wählen. Für eine rohrgebundene Montage mit Schweißmuffe und Durchgangsverschraubung sind ca. 70 mm für das Montagezubehör zu berücksichtigen.
Beispiel: Rohrdurchmesser 200 mm à ½ D = 100 mm + 70 mm „Montage DGV“ = mindestens 170 mm Fühlerlänge.
Bei Hochtemperaturanwendungen und beim Einsatz der ATEX-Sensoren SS 23.400 ATEX 3, SS 20.500 Ex, SS 20.600 Ex und SS 23.700 Ex ist eine zusätzliche Fühlerausstandslänge von mindestens 50 mm zu berücksichtigen. Daraus ergibt sich bei o. g. Beispiel: 170 mm + 50 mm = mindestens 220 mm Fühlerlänge.
Wo finde ich passendes Zubehör für meinen SCHMIDT® Strömungssensor?
Passendes Zubehör zu jedem Sensor ist im jeweiligen Datenblatt und auf unserer Website beim Produkt zu finden. Zum Produkt gelangen Sie entweder über die Kopfleiste der Website unter „Nach Produkten suchen 🔍“ oder über die Rubrik „Produkte“ à „Strömungssensoren“ à … (bei Verwendung der Produktsuche achten Sie bitte auf die korrekte Schreibweise mit Trennpunkt, beispielsweise „20.500“).
Im unteren Bereich im Reiter „Zubehör“ werden alle Zubehörteile aufgelistet. Über den Reiter „Downloads“ gelangen Sie zur Produktbroschüre. In dieser finden Sie das Zubehör in der Regel auf den hinteren beiden Seiten.
Kann ich die SCHMIDT® Vertretung für Strömungssensoren in meinem Land übernehmen?
SCHMIDT® Sensorik arbeitet mit einer Vielzahl von Landesvertretungen bereits über viele Jahre zusammen. Dabei verfolgen wir den Weg, möglichst nur eine Vertretung pro Land zu etablieren. Wenn Sie Interesse an der Vertretung in einem noch unbesetzten Land haben, senden Sie Ihre aussagekräftige Bewerbung bitte an: sensors@schmidttechnology.de
Wo kann ich SCHMIDT® Strömungssensoren und Zubehör bestellen?
SCHMIDT® Strömungssensoren können direkt bei SCHMIDT Technology oder einem unserer Partner bestellt werden. Die Kontaktdaten finden Sie auf unserer Website in der Rubrik „Kontakt“ à „Ansprechpartner Sensorik“ und dort gegliedert nach „Deutschland“, „Europe“, „Asia/Pacific/Africa“ und „America“.
Ihre Bestellung können Sie gerne auch an diese Adresse senden: sensors@schmidttechnology.de
Welche Angaben werden bei einer Anfrage / Bestellung benötigt?
Grundsätzlich benötigen wir zur Bearbeitung Ihrer Anfrage oder Bestellung Ihre vollständigen Kontaktdaten, die gewünschte Sensorkonfiguration und Menge.
Typische Merkmale für die Konfiguration sind (modellabhängig):
- Fühlerlänge
- abgesetzte Elektronik
- Messbereiche (wN und TM)
- Genauigkeit
- Messrichtung
- Ausgangssignal (Analogausgang, Impulsausgang, Kommunikationsmodul)
- Anschlussoptionen (mechanisch und kabelseitig)
- Beschichtung
- Gas-Korrektur
- ATEX
- O2-Anwendung
- Betriebsdruck
- Betriebstemperatur
- kundenspezifische Programmierung
Zur Bearbeitung Ihrer Anfrage und zur Auswahl des richtigen Sensors benötigen wir Angaben zu den Prozessparametern und der eigentlichen Erwartung an die Messung. Je mehr Informationen Sie bereitstellen können, desto besser gelingt die abschließende Sensorauswahl. Entscheidende Parameter sind u. a.:
- Zu messendes Medium
- Temperaturbereich des Mediums (und das Verhalten: konstant, wechselnd, sprunghafte Änderungen)
- Sauberkeit des Mediums
- Feuchte des Mediums
- Druck beaufschlagte oder atmosphärische Anwendung
- Einbauparameter an der Messstelle (Platzverhältnisse, Rohr, Kanal, Messstrecke, Einlauf- und Auslaufstrecke, Situation vor und hinter der Messstelle, Material der Einbaustelle, räumliche Einschränkungen)
- Erwartete Strömungsgeschwindigkeit (oder Normvolumenstrom)
- Benötigte Messgenauigkeit
- Werkskalibrierschein oder akkreditierte Kalibrierung oder nur Werksbescheinigung
- Umgebungsbedingungen (Temperatur, Feuchte, Raumklima)
- ATEX
- Schutzbeschichtung
- Kabellänge
- Ausgangssignale (analog, digital, Kommunikationsbus, welche Parameter)
- Erkennung Strömungsrichtung
Zur Definition des Sensors nehmen Sie bitte gerne Kontakt auf: sensors@schmidttechnology.de
Wo finde ich die Konfigurationsmöglichkeiten und Bestellinformationen zu SCHMIDT® Strömungssensoren?
Die Konfigurationsmöglichkeiten jedes Sensors sind im jeweiligen Datenblatt und auf unserer Website beim Produkt zu finden. Zum Produkt gelangen Sie entweder über die Kopfleiste der Website unter „Nach Produkten suchen 🔍“ oder über die Rubrik „Produkte“ à „Strömungssensoren“ à … (bei Verwendung der Produktsuche achten Sie bitte auf die korrekte Schreibweise mit Trennpunkt, beispielsweise „20.500“).
Im unteren Bereich im Reiter „Bestellinformationen“ werden alle Konfigurationsmöglichkeiten aufgelistet. Die einzelnen Konfigurationsmerkmale mit vorangestellter Artikel-Nr. ergeben die gesamte Bestellnummer für den Sensor.
Über den Reiter „Downloads“ gelangen Sie zur Produktbroschüre. In dieser finden Sie die Bestellinformationen in der Regel auf den hinteren beiden Seiten.
Mit welchen Lieferzeiten muss ich für SCHMIDT® Sensoren rechnen?
Strömungssensoren von SCHMIDT Technology sind in der Regel keine Lagerware und werden auftragsbezogen gemäß Ihrem Konfigurationswunsch gefertigt. Die Regellieferzeit für kleinere Mengen liegt bei 5-10 Arbeitstagen nach geklärtem Auftragseingang. Für eilige Lieferungen oder größere Bedarfe nehmen Sie bitte Kontakt auf: sensors@schmidttechnology.de
Kann ich aus dem Ausland direkt bei SCHMIDT Technology bestellen oder gibt es einen Vertriebspartner in meinem Land?
Aus dem Ausland kontaktieren Sie bitte die für Sie zuständige Auslandsvertretung von SCHMIDT® Sensorik. Die Kontaktdaten finden Sie auf unserer Website in der Rubrik „Kontakt“ à „Ansprechpartner Sensorik“ und dort gegliedert nach „Deutschland“, „Europe“, „Asia/Pacific/Africa“ und „America“.
Können SCHMIDT® Strömungssensoren kalibriert werden?
Strömungssensoren von SCHMIDT® können kalibriert werden. Nehmen Sie dazu vorab Kontakt auf: sensors@schmidttechnology.de
Wo können Strömungssensoren von SCHMIDT Technology kalibriert werden?
SCHMIDT® Strömungssensoren können in jedem Kalibrierlabor mit geeigneten Windkanälen kalibriert werden. Bei Drucksensoren muss auf das verwendete Kalibrierverfahren und den verwendeten Windkanal geachtet werden (wir empfehlen die Kalibrierung auf einem Druckwindkanal).
Ein Neuabgleich bzw. eine Justage des Sensors bei festgestellten Abweichungen (z. B. bedingt durch eine Verschmutzung des Sensorelements) ist ausschließlich bei SCHMIDT Technology in St. Georgen möglich. Nehmen Sie dazu vorab Kontakt auf: sensors@schmidttechnology.de
Können SCHMIDT® Strömungssensoren vor Ort beim Kunden kalibriert werden?
Zur Kalibrierung eines Strömungssensors wird ein kalibrierter Windkanal benötigt. Da dieser vor Ort beim Kunden nicht zur Verfügung stehen kann, ist eine Vor-Ort-Kalibrierung nicht möglich. Vor Ort beim Kunden sind nur Referenzmessungen und Verifizierungen möglich. Zur Vor-Ort-Verifizierung bietet SCHMIDT Technology den SS 20.450 Verification Probe an.
Was versteht man im Kalibrierschein unter „as found“ und „as left“?
Eine Kalibrierung im unveränderten Zustand nach Eingang des Kalibriergegenstands wird als „as found“-Kalibrierung oder „Eingangskalibrierung“ bezeichnet. Eine Kalibrierung im Anschluss an eine erfolgte Justage wird als „as left“-Kalibrierung oder „Ausgangskalibrierung“ bezeichnet.
Können SCHMIDT® Messstreckenkalibratoren MK 40.415 kalibriert werden?
SCHMIDT Technology kann die Messstreckenkalibratoren kalibrieren und justieren. Nehmen Sie dazu vorab Kontakt auf: sensors@schmidttechnology.de
Können SCHMIDT® Strömungssensoren neu justiert bzw. neu abgeglichen werden?
Strömungssensoren von SCHMIDT® können bei Bedarf neu justiert werden (Neuabgleich; teils als „Rekalibrierung“ bezeichnet). Dieser Vorgang ist ausschließlich bei SCHMIDT Technology möglich. Nehmen Sie dazu vorab Kontakt auf: sensors@schmidttechnology.de
Was ist der Unterschied zwischen Justage und Kalibrierung?
Eine Justage ist das Einstellen des Sensors auf einen spezifischen Messbereich mit der geforderten Messgenauigkeit (z. B. „0 … 10 m/s mit Genauigkeitsklasse 1 %“).
Eine Kalibrierung ist das bloße Messen der Sensorgenauigkeit an definierten Messpunkten (Überprüfung).
Sowohl für die Justage als auch für die Kalibrierung wird ein hochwertiger und entsprechend genauer Windkanal benötigt. Vor Ort beim Kunden ist lediglich eine Verifizierung, Validierung oder Referenzmessung möglich.
Eine Justage wird auch als Abgleich bezeichnet.
Wie häufig müssen SCHMIDT® Strömungssensoren kalibriert werden?
Bedingt durch das Messprinzip sind Sensoren von SCHMIDT Technology wartungsfrei und frei von beweglichen Teilen oder Drift. Soweit kundenseitig keine andere Vorgabe getroffen ist, empfehlen wir die Wiederholung einer Kalibrierung im Rhythmus von 12 Monaten. Der Sensor ist hierzu an SCHMIDT Technology einzusenden. Nehmen Sie dazu vorab Kontakt auf: sensors@schmidttechnology.de
Wie lange sind Kalibrierscheine gültig?
Kalibrierscheine haben von Haus aus kein „Verfallsdatum“. Der Kalibrierschein zeigt den Ist- / Sollwert zum Zeitpunkt der Kalibrierung. Die Definition, wann ein Kalibrierschein erneuert werden muss, trifft der Anwender. In der Regel ist die typische Zeitdauer 1 Jahr.
Ist das Kalibrierlabor von SCHMIDT Technology nach DIN EN ISO/IEC 17025 akkreditiert?
Welche Arten von Kalibrierungen bietet SCHMIDT® an?
SCHMIDT Technology bietet Werkskalibrierungen sowie akkreditierte Kalibrierungen an (akkreditiert nach DIN EN ISO/IEC 17025). Für die Durchführung der Kalibrierungen werden hochpräzise Windkanäle verwendet, welche regelmäßig mit einem Laser-Doppler-Anemometer (LDA) kalibriert werden. Das LDA selbst wiederum wird regelmäßig durch die PBT akkreditiert kalibriert. So gewährleistet SCHMIDT Technology stets eine höchste Präzision und Wiederholgenauigkeit der Kalibrierungen und Justagen. Ausführliche Informationen zu unseren Kalibrierdienstleistungen sind auf der Website unter der Rubrik „Service & Support für Sensorik“ à „SCHMIDT® Sensorabgleich und Sensorkalibrierungen“ zu finden.
Werkskalibrierungen werden für alle SCHMIDT® Strömungssensoren angeboten (Ausnahme HVAC 100).
Akkreditierte Kalibrierungen bietet SCHMIDT Technology für folgende Sensoren an:
- Alle Thermopilekopf-Sensoren (Ausnahme: Duplex- / Twin-Sensoren)
- Alle Hantelkopf-Sensoren (Ausnahme: Strömungsschalter SS 20.200)
- Kammerkopf-Sensoren: SS 20.260 und SS 20.651
- Doppelstiftkopf-Sensor: SS 20.715 LED
Was ist der Unterschied zwischen einer Werksbescheinigung 2.1, einem Werkskalibrierschein und einem DAkkS-akkreditiertem Kalibrierschein?
Eine Werksbescheinigung 2.1 bestätigt grundsätzlich, dass der Sensor geprüft wurde und bei Auslieferung innerhalb seiner angegebenen Datenblatt-Toleranzen arbeitet. Sie wird nach jedem Justagevorgang (Abgleich) erstellt (Einhaltung der Spezifikationen; nach DIN EN 10204).
Ein Werkskalibrierschein gibt die einzelnen Kalibrierpunkte mit der jeweiligen Abweichung zum SOLL-Wert wieder und listet die zur Kalibrierung verwendeten Referenzen und Normale auf.
Ein DAkkS-akkreditierter Kalibrierschein kann nur von einem DAkkS-akkreditierten Kalibrierlabor wie das von SCHMIDT Technology erstellt werden. Die DAkkS-akkreditierten Kalibrierungen werden dabei unter Einhaltung der Richtlinie RL-ST-220 (Akkreditiertes Kalibrierverfahren thermische Anemometer) durchgeführt. Zur Kalibrierung selbst kommt hier ein Laser-Doppler-Anemometer (LDA) zum Einsatz – das derzeit genauste verfügbare Normal für die Strömungsmessung von Gasen.
Was ist ein Werkskalibrierschein oder „ISO-Kalibrierschein“?
Ein Werkskalibrierschein gibt die einzelnen Kalibrierpunkte mit der jeweiligen Abweichung zum SOLL-Wert wieder und listet die zur Kalibrierung verwendeten Referenzen und Normale auf.
Häufig wird im normalen Sprachgebrauch eine Werkskalibrierung als „ISO-Kalibrierung“ bezeichnet. Dies kann im Zusammenhang mit der akkreditierten Kalibrierung nach DIN EN ISO/IEC 17025 zu Missverständnissen führen. Es wird empfohlen, die Begriffe „Werkskalibrierung“ und „akkreditierte Kalibrierung“ zu verwenden.
Was ist ein DAkkS-akkreditierter Kalibrierschein?
Ein DAkkS-akkreditierter Kalibrierschein kann nur von einem nach DIN EN ISO/IEC 17025 akkreditierten Kalibrierlabor, wie das von SCHMIDT Technology, erstellt werden. Die DAkkS-akkreditierten Kalibrierungen werden dabei unter Einhaltung der Richtlinie RL-ST-220 (Akkreditiertes Kalibrierverfahren thermische Anemometer) durchgeführt. Zur Kalibrierung selbst kommt hier ein Laser-Doppler-Anemometer (LDA) zum Einsatz – das derzeit genauste verfügbare Normal für die Strömungsmessung von Gasen.
Können die Kalibrierpunkte frei gewählt werden?
Bei einer Werkskalibrierung sind die Kalibrierpunkte herstellerseitig fix vorgegeben und können nicht frei definiert werden. Bei einer akkreditierten Kalibrierung können entweder vordefinierte SCHMIDT® Standardkalibrierpunkte oder eigene Kalibrierpunkte festgelegt werden.
Kann die Toleranzgrenze bei einer Kalibrierung frei definiert werden?
Bei einer Werkskalibrierung sind die Toleranzgrenzen durch die Sensorkonfiguration fix vorgegeben und können nicht frei definiert werden. Bei einer akkreditierten Kalibrierung können entweder die vordefinierten Sensortoleranzgrenzen oder eigene Toleranzgrenzen festgelegt werden
Wie kann ich die Messstrecke zwischen SCHMIDT® Strömungssensor und SPS / Monitoring kalibrieren?
Welche Genauigkeit besitzt ein SCHMIDT® Strömungssensor?
Strömungssensoren von SCHMIDT Technology gibt es in der Regel in den zwei Genauigkeitsklassen „Standardgenauigkeit“ und „Hochpräzision“. Je nach Sensormodell unterscheiden sich die beiden Klassen noch in der prozentual angegebenen Genauigkeitsklasse (3 % und 1 % bzw. 5 % und 3 %).
Welche Genauigkeit haben SCHMIDT® Sensoren bei Gasabgleich bzw. Abgleich mit Korrektur auf bestimmte Gase?
Bei Auswahl „Standardabgleich mit Korrektur“ wird der Strömungssensor mit einer Genauigkeitsklasse von 3 % in Luft abgeglichen und kalibriert und anschließend mit einer gasspezifischen Korrektur versehen. Die gasspezifische Korrektur wurde dabei in einer umfangreichen Messkampagne im jeweiligen Echtgas messtechnisch detailliert ermittelt.
Was ist der Unterschied zwischen Standardabgleich und Hochpräzisionsabgleich?
Strömungssensoren von SCHMIDT Technology gibt es in der Regel in zwei Genauigkeitsklassen („Standardgenauigkeit“, „Hochpräzision“). Je nach Sensormodell unterscheiden sie sich in der prozentual angegebenen Genauigkeit (3 % / 1 % bzw. 5 % / 3 %). Neben dem Unterschied in der prozentualen Genauigkeit, werden Sensoren mit Hochpräzisionsabgleich an mehr Punkten justiert und kalibriert als Sensoren in Standardgenauigkeit. Die Justage ist demnach genauer und feiner aufgelöst.
Wie setzt sich die Genauigkeitsangabe eins Strömungssensors zusammen?
In der Regel wird bei der Definition der Genauigkeitsklasse zunächst ein prozentualer Wert angegeben (±1 %, ±3 %, ±5 %). Dieser prozentuale Wert bezieht sich auf den jeweils aktuellen Messwert. Der prozentuale Wert wird gefolgt von einer zusätzlichen Fehlermöglichkeit mit Bezug auf den Messbereich des Strömungssensors, dem so genannten „Messbereichsendwertfehler“. Der „Messbereichsendwertfehler“ kann (in Abhängigkeit vom Messbereich) ein weiterer prozentualer Anteil auf den Messbereich oder ein Fixwert in m/s sein. Beide Fehlermöglichkeiten addiert ergeben den möglichen Gesamtfehler des Sensors am jeweiligen Messpunkt.
Wird zur Messung in Stickstoff, Sauerstoff oder Ozon eine Gas-Korrektur benötigt?
Nein, in Bezug auf die Strömungsmessung thermischer Anemometer verhalten sich die Gase Stickstoff, Sauerstoff und Ozon wie Luft und es muss kein Gas-Korrekturfaktor verwendet werden.
Wozu dient der zusätzliche Messbereichsendwertfehler?
Je näher man sich dem Nullpunkt nähert, umso stärker gehen die Nullpunktfehler aus Elektronik und Sensorik in das Ergebnis mit ein. Eine durchgehende Angabe von ±1 % vom Messwert ist physikalisch niemals erreichbar – obwohl einige Wettbewerber solche Angaben in den technischen Daten aufführen.
Was bedeutet Reproduzierbarkeit?
Unter Reproduzierbarkeit wird die Abweichung bei Erreichen des wiederholten Messwertes unter den jeweils gleichen Bedingungen verstanden. Die Reproduzierbarkeit ist in vielen Anwendungen viel wichtiger als die tatsächliche Absolutgenauigkeit.
Wozu wird ein Abgleich mit Gas-Korrektur benötigt?
Thermische Strömungssensoren messen den durch das vorbeiströmende Gas erzeugten Wärmeabtrag. Da unterschiedliche Gase auch eine unterschiedliche Wärmekapazität besitzen und dadurch unterschiedlich viel Wärmeabtrag erzeugen, muss dies bei der Messung berücksichtigt werden. Im besten Fall wird beim Hersteller eine Gaskorrektur im Sensor berücksichtigt, sodass das Ausgangssignal des Sensors bereits direkt dem reellen Gaswert entspricht. Wird ein standardmäßig in Luft justierter Sensor in einem anderen Gas eingesetzt, so muss der Messwert im Nachgang mit einem Korrekturfaktor verarbeitet werden.
Gibt es eine Übersicht mit verschiedenen Gas-Korrekturfaktoren für die Strömungsmessung mit SCHMIDT® Strömungssensoren?
Wenn Sie einen gasspezifischen Korrekturfaktor für Ihre Strömungsmessung benötigen, nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf. Wir sind auch in der Lage, Korrekturfaktoren für besondere Gasgemische zu berechnen. Ihr Kontakt zu SCHMIDT® Sensorik: sensors@schmidttechnology.de
Kann mit SCHMIDT® Strömungssensoren in Ozon (O3) gemessen werden?
Ozon (O3) ist sehr aggressiv und kann den Sensor zerstören. Unter bestimmten Umständen ist der Einsatz in Ozon möglich. Nehmen Sie dazu vorab Kontakt auf: sensors@schmidttechnology.de
Wird zur Messung in Stickstoff, Sauerstoff oder Ozon eine Gas-Korrektur benötigt?
Nein, in Bezug auf die Strömungsmessung thermischer Anemometer verhalten sich die Gase Stickstoff, Sauerstoff und Ozon wie Luft und es muss kein Gas-Korrekturfaktor verwendet werden.
Was muss bei der Messung in Biogas beachtet werden?
Biogas im Rohzustand ist sehr feucht und in Verbindung mit einigen Gasen wie H2S sehr aggressiv. Im Rohgas ist der Einsatz von Strömungssensoren nur bedingt zu empfehlen. Jedoch nach der Entfeuchtung / Aufbereitung eignet sich der Doppelstiftsensorkopf sehr gut für diese Anwendung (Achtung: Erst für Rohre größer DN 40). Weiter kann es sein, dass es sich um ein zündfähiges Gemisch handelt. Für Biogas ist generell die ATEX-Option SS 23.700 Ex empfehlenswert. Die Genauigkeit des Sensors hängt auch sehr stark von der Gaszusammensetzung ab. Nehmen Sie dazu vorab Kontakt auf: sensors@schmidttechnology.de
Auf welche Normbedingungen beziehen sich Justage (Abgleich) und Kalibrierung bei SCHMIDT Technology?
Die Abgleichvorgänge (Justage) und die Kalibrierungen beziehen sich bei SCHMIDT Technology auf Normalbedingungen von 20 °C und 1.013,25 hPa.
Kann der SCHMIDT® Strömungssensor auf eine festgestellte Abweichung hin eingestellt / nachjustiert werden (Offset)?
Eine Manipulation am kalibrierten Messbereich des SCHMIDT® Strömungssensors ist nicht möglich. Dadurch wird gewährleistet, dass der justierte und kalibrierte Zustand bei Verlassen des Werks aufrecht erhalten bleibt. Sollte der Strömungssensor eine Abweichung aufweisen, kann dieser bei SCHMIDT Technology kalibriert und ggf. neu justiert werden.
Kann der Messbereich des SCHMIDT® Strömungssensors vom Nutzer eingestellt werden?
Um bestmögliche Messergebnisse zu ermöglichen, werden SCHMIDT® Strömungssensoren auf den vom Kunden konfigurierten Strömungsmessbereich justiert und kalibriert. Ein späterer Eingriff auf den kalibrierten Messbereich durch den Nutzer ist nicht vorgesehen, um die Sensorgenauigkeit auf Dauer aufrecht zu erhalten.
Aufklappelement Titel
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Was ist eine Werksbescheinigung 2.1?
Eine Werksbescheinigung 2.1 bestätigt grundsätzlich, dass der Sensor geprüft wurde und bei Auslieferung innerhalb seiner angegebenen Datenblatt-Toleranzen arbeitet. Sie wird nach jedem Justagevorgang (Abgleich) erstellt (Einhaltung der Spezifikationen; nach DIN EN 10204).
Wozu dient der Drahtschutzbügel?
Der Drahtschutzbügel dient zum Schutz des Hantelkopfs, wenn sich dieser in einem Bereich mit erhöhter Manipulation befindet (Handschuheingriffe, Personal, etc.) und die Möglichkeit besteht, dass an den Sensorkopf gestoßen und dieser dabei beschädigt wird. Für andere Sensoren ist der Drahtschutzbügel nicht geeignet und nicht erforderlich.
Was ist der Unterschied zwischen den LED-Messwertanzeigen MD 10.010 und MD 10.015?
Die SCHMIDT® LED-Messwertanzeige gibt es in 4 Ausführungen. Ein Modell MD 10.010 und ein Modell MD 10.015 in jeweils zwei Ausführungen mit 24 V DC und 85 bis 230 V AC. Das Modell MD 10.010 besitzt nur eine Anschlussmöglichkeit für einen Analogeingang, einen Analogausgang und einen Relaisausgang. Beim Modell MD 10.015 stehen zwei Analogeingänge, zwei Analogausgänge und zwei Relaisausgänge zur Verfügung.
Kann das SCHMIDT® Messwert-Anzeige-Modul MD 10.020 mit jedem SCHMIDT® Sensor betrieben werden?
Das SCHMIDT® Messwert-Anzeige-Modul MD 10.020 ist für den Betrieb an der SCHMIDT® Modulschnittstelle vorgesehen (z. B. IL 30.0xx MPM, SS 20.700 oder mit Interface-Splitter mit SS 20.400, SS 20.715, IL 30.20x Mini-IL).
Kann das SCHMIDT® Bluetooth® Modul BT 10.010 mit jedem SCHMIDT® Sensor betrieben werden?
Das SCHMIDT® Bluetooth® Modul BT 10.010 ist für den Betrieb an der SCHMIDT® Modulschnittstelle vorgesehen (z. B. IL 30.0xx MPM, SS 20.700 oder mit Interface-Splitter mit SS 20.400, SS 20.715, IL 30.20x Mini-IL). Für den Betrieb ist zusätzlich die kostenfreie SCHMIDT® Sensors App erforderlich (Download im App Store).
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