| Die Brüder Hermann und Wilhelm
Schmidt gründeten 1938 das Unternehmen als Zulieferer von Präzisionsteilen
für die Uhrenindustrie, die damals typische Industrie im Schwarzwald.
Durch den Eintritt von Hans Schmidt im Jahr 1952 erfuhr das kleine
Unternehmen die entscheidenden Impulse: Die Umwandlung in einen
Industriebetrieb und - was sich später als visionär herausstellen
sollte - weg von der Uhrenindustrie, hin zur Herstellung von Schreibgerätetechnik.
1969 trat Rolf Schmidt in das Unternehmen als Geschäftsführer
Technik ein und wirkt seither wesentlich an der kontinuierlichen
Weiterentwicklung mit. Die neue Orientierung sicherte nicht nur
das Überleben während des Strukturwandels der siebziger
Jahre. Sie schuf auch mittelbar die neuen Unternehmensbereiche Maschinen
(1964): Die Herstellung der Schreibsysteme mit ihren minimalen Toleranzen
erforderte hochpräzise Maschinen und Anlagen. Da diese in der
von SCHMIDT Technology geforderten Qualität und Ausführung
am Markt nicht zu finden waren, wurden sie im Haus selbst entwickelt
und produziert.
Aus dieser ursprünglichen "Zuliefer-Abteilung" für
den Eigenbedarf ist längst ein selbstbewußter und erfolgreicher
Unternehmensbereich geworden, der sich weltweit am Markt einen Namen
gemacht hat.
Der Unternehmensbereich Sensorik entstand 1983 mit einem piezoelektrischen
Beschleunigungssensor, der als Auslöseelement für den
Gurtstraffer im Automobil Verwendung fand. Ein Produkt, das nur
von Spezialisten hergestellt werden konnte, die höchste Präzision
in großen Stückzahlen über lange Zeiten konstant
halten können. In diesem Bereich hat längst die Elektronik
und Mikrosystemtechnik Einzug gehalten, die zu neuen, hochkomplexen
Sensorsystemen führten.
Seit einigen Jahren ist die vierte Generation der Familie Schmidt
in verantwortlicher Position im Unternehmen tätig.
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