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Datenaustausch über den de-facto Standard
der Automation
Im Automatisierungsumfeld gewinnt die Datenkommunikation, insbesondere
mit übergeordneten Systemen und der Leitebene, immer mehr an Bedeutung.
OPC definiert eine herstellerunabhängige Schnittstelle. Alle beteiligten
Kommunikationsteilnehmer müssen nur noch diese eine Schnittstelle
unterstützen. Die OPC-fähigen Komponenten können wie Elemente eines
Baukastens kombiniert werden.
Beispiel: Prozessvisualisierung
OPC ermöglicht den Anschluss aller Produktionsmaschinen (mit Industrie-PC-basierter
Steuerung [IPC]) eines Fertigungsbereichs an eine Prozessvisualisierung.
Hierdurch werden erhebliche Verbesserungen erreicht:
- Zentralisierung von Stör- und Betriebsmeldungen
- Einheitliches Meldungssystem für alle Maschinen
- Individuelle Bedienoberflächenerstellung

Beispiel: Prozessdaten-Auswertung mittels Office-Anwendung
Mit OPC ist eine direkte Übernahme fertigungsspezifischer Daten
in Office-Anwendungen wie z.B. Microsoft Excel™ oder Microsoft Access™
möglich.


Beispiel: Vernetzte Produktionslinie
Durch die zentrale Steuerung einer Produktionslinie ergeben sich
folgende Möglichkeiten:
- Zentrale Bedienung einer ganzen Produktionslinie.
- Anbindung aller Produktionsmaschinen in übergreifende Transportsysteme
(Hubbalken, Bänder usw.).
- Übergabe aller relevanten Daten wie Werkstücktyp,
Bearbeitungszustand usw. von einer Maschine zur nächsten.
- Produktionsergebnisse beeinflussen den Prozess der nachfolgenden
Maschine.
- Messergebnisse korrigieren den Werkzeugverschleiß vorangehender
Maschinen.
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