Girls Day 2016 Wekrstatt

Schülerinnen schnuppern Arbeitsluft bei SCHMIDT Technology

Einmal im Jahr haben Mädchen die Gelegenheit in die Rolle der „großen Jungs“ zu schlüpfen und einen Tag lang, dem sogenannten „Girls‘ Day“, in typischen „Männerberufen“ Arbeitsluft zu schnuppern. Dabei wird bewusst mit der klassischen Rollenaufteilung der Geschlechter gebrochen, um Schülerinnen auch für technische Berufe in der Industrie zu begeistern.

Diesem bundesweiten Aktionstag hat sich auch SCHMIDT Technology angeschlossen, um mit einem aktiven Beitrag dem prognostizierten Fachkräftemangel in Deutschland entgegenzuwirken. So kamen am Donnerstagmorgen sieben wissensdurstige Schülerinnen, im Alter von 10 bis 13 Jahren, vom Gymnasium St. Georgen, von der Realschule Villingen und der Gesamtschule Mönchweiler in die Feldbergstraße. Nach der Begrüßung durch Frau Angelika Müller (Personalleiterin und Ausbildungsleiterin kaufmännische Berufe) und Herrn Heiko Abelmann (Ausbildungsleiter gewerbliche Berufe) wurden sie in das hauseigene Ausbildungszentrum geführt. Hier durften sie sich nach einer gründlichen Sicherheitsunterweisung einem technischen Projekt widmen: ein elektronisches Roulette. Dabei lernten sie das Montieren und Löten von Leuchtdioden auf eine Platine. Für die Mädchen, welche  bisher noch keine Erfahrung mit einem Lötkolben hatten, war das eine vollkommen neue und spannende Erfahrung.

Girls Day 2016 Löten

Im Anschluss an das gemeinsame Mittagessen erhielten die Mädchen während eines Betriebsrundganges einen Einblick in den hochtechnisierten Produktionsbereich von SCHMIDT Technology. So konnten sie etwas über die Produktion feinmechanischer Schreibgerätetechnik, modernster Pressensysteme und hochpräziser Strömungssensoren erfahren. Zum Abschied durften die Schülerinnen als Andenken ihre selbstproduzierten Roulettes, einen Kugelschreiber aus dem Hause SCHMIDT Technology sowie eine „SCHMIDT-Kaffeetasse“  mit nach Hause nehmen.

Bisher hat der Technologieproduzent von der Seebauernhöhe sehr gute Erfahrungen mit Frauen in elektronischen oder mechanischen Lehrberufen gemacht. So liegt es auf der Hand weiter aktiv Barrieren abzubauen und den Horizont der Schülerinnen für ihre künftige Berufswahl zu erweitern. Entsprechend zeigte sich Frau Müller, welche den Kontakt zu den Schulen pflegt, sehr erfreut über den regen Zuspruch.

     
 
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